09.05.2022

Was für ein Ergebnis!!

GRÜN hat bei der gestrigen Landtagswahl in Schleswig-Holstein noch einmal kräftig zugelegt! Wir freuen uns riesig über das Ergebnis und auch darüber, dass der Wahlkampf innerhalb unseres Ortsverbands nicht nur Spaß gemacht, sondern sicher auch zu dem sensationellen Ergebnis beigetragen hat. Nun wird sich zeigen, wie sich die CDU entscheidet...

 

Gratulationen!!

Bild: gruenesh

Wir gratulieren Catharina Nies aus unserem OV zum Einzug in den Schleswig-Holsteinischen Landtag! Jetzt sind wir gespannt, was Du uns aus Kiel berichten kannst und wir freuen uns, dass Du unseren Kreis dort vertrittst! Wir wünschen Dir einen aufregenden, spannenden, lehrreichen und erfolgreichen Job in Kiel!

 

Bild: Guido Kollmeier

Außerdem gratulieren wir Dr. Katrin Engeln in der Nachbargemeinde Bad Schwartau zum Einzug in die Stichwahl am 22.5.22. Sie hat nahezu dieselbe Stimmzahl erreicht wie der amtierende Bürgermeister und wir freuen uns, wenn es einer Grünen Politikerin gelingen sollte (auch wenn sie parteiunabhängig antritt), das Amt der Bürgermeisterin zu übernehmen!

 

 

 

 

 

 

 

 

27.04.2022

Catharina Nies - Unsere Landtagskandidatin

Catharina ist unsere Direktkandidatin zur Landtagswahl 2022 im Wahlkreis Ostholstein-Süd und auf Platz 9 der Landesliste von Bündnis 90/ Die Grünen Schleswig-Holstein.
Sie ist stellvertretende Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Migration und Flucht von Bündnis 90/ Die Grünen und arbeitet seit 2018 als Referentin beim Landeszuwanderungsbeauftragten in der Kieler Landtagsverwaltung. Mit ihrem Partner und ihrem kleinen Sohn lebt die 36-jährige in Stockelsdorf. Ihren Magister in Politikwissenschaft, Neuester Geschichte und Neuerer deutscher Literatur und Medien hat sie 2012 in Kiel absolviert und war u.a. von 2009-2011 Landessprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein. Catharina setzt sich für eine humane Geflüchteten- und eine faire Einwanderungspolitik ein.

„Ich will erreichen, dass die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe der Menschen von Beginn an gewährleistet wird. Dafür möchte ich verbesserte Zugänge zu psychosozialer Begleitung, zur Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen und die Umsetzung der Istanbul Konvention zum Schutz von Frauen und Mädchen auch im Bereich zugewanderter Frauen erreichen. Im Landtag möchte ich eine starke Stimme für Ostholstein und eine offene und vielfältige Gesellschaft sein“, so Catharina Nies und ergänzend: „Gerade jetzt in dieser schwierigen Corona-Zeit muss Politik sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt stark machen.“

 

Ausbildung:

2012: Magister in Politikwissenschaft, Neuester Geschichte und Neuere deutsche Literatur und Medien an der CAU Kiel

2004: Abitur in Flensburg

 

weitere berufliche Stationen:

2017-2018: persönliche Referentin von Minister Habeck im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

2016-2017: Referentin für Flüchtlingsfragen der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg (u.a. Koordinierung des Ausbildungsprogramms „Festmachen auf Sylt“)

2015-2017: Leitung des Jugendmigrationsdienstes Ravensburg (CJD)

2014-2015: Stabsstelle beim Sozialdezernenten des Bodenseekreises zur Koordinierung beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe Asylsuchender

2012-2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bundestagsfraktion im Berliner Bundestagsbüro von Arfst Wagner, MdB

2009-2012: Regionalmitarbeiterin von Anke Erdmann, MdL sowie von Luise Amtsberg, MdL (nebenberuflich zum Studium)

 

GRÜNES:

Seit 2008: Mitglied bei Bündnis 90/Die GRÜNEN Schleswig-Holstein

2009-2011: Sprecherin der Grünen Jugend Schleswig-Holstein

2011-2012: Mitglied im Parteirat Schleswig-Holstein

Seit Jan. 2020: Sprecherin der LAG Migration und Flucht

Seit Febr. 2021: stellvertretende Sprecherin der BAG Migration und Flucht

 

Weitere Informationen hier:

https://www.youtube.com/watch?v=a8BglRm-mHs

Kontakt: catharina.nies@sh-gruene.de

https://www.facebook.com/catharina.nies

https://www.instagram.com/catharina.nies/

https://catharina-nies.de/

 

Ein kurzes NDR-Video findet Ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/landtagswahl_2022/kandidatencheck/Catharina-Nies-Gruene,nies104.html

Auf Abgeordnetenwatch: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/catharina-nies

Auf der Seite des Landesverbandes: https://sh-gruene.de/landtagswahl-2022/

Auf der Seite des Kreisverbandes:https://gruene-oh.de/aktuelles/

 

 

26.04.2022

Unser 25-Punkte-Programm: gute Gründe, bei der Landtagswahl GRÜN zu wählen!

 

 

 

 

25.04.2022

Was für ein Tag!!

 

Am Samstag war es so weit! Nach langer Planung durften wir Monika Heinold, Catharina Nies und Jasper Balke zu unserem GRÜNEN Event auf dem Münzplatz Willkommen heißen. Bis auf die Eiseskälte und die Tatsache, dass die Bühnentechniker nicht mit Aufbauen fertig wurden, ehe sie wieder abbauen mussten, klappte alles prima!

Dank an die drei Redner, die die Visionen, Pläne und Forderungen unserer Partei so gut auf den Punkt gebracht haben! Dank auch an "Stay tuned", die trotz echter Widrigkeiten eine wahnsinns Stimmung verbreiteten - vor allem auch durch ihre Interpretation von Silbermonds "Weiße Fahnen": Das Lied ging unter die Haut! Und Dank ebenfalls an "Street Gourmet", die uns mit ihren leckeren Burritos von innen gewärmt haben.

In uns klingt der Abend sicher noch lange nach und wir hoffen, das geht dem/der ein/en oder anderen von Euch genauso...

Bilder: Felix Zeep

 

 

22.04.2022

Morgen, Samstag, ist es so weit: Großes Wahlkampf-Event in Stockelsdorf!

Es sieht alles sehr gut aus: das Wetter soll gut werden, die Band ist für 18:00 Uhr zum Soundcheck angemeldet, der Foodtruck hat sein Kommen nochmal bestätigt, die Genehmigungen vom Ordnungsamt liegen vor, die Bühne wird schon am Vormittag geliefert und aufgebaut. Auch Monika, Catharina und Jasper haben nochmal ihre Zusage bestätigt.

So langsam wird es Realität und wir freuen uns schon wahnsinnig auf unser Wahlkampf-Event Morgen mit all dem vielen schönen Drum und Dran. Jetzt hoffen wir, dass Ihr alle zahlreich erscheint und den Abend mit uns genießt!

Bis Morgen!

Euer OV BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stockelsdorf

 

 

 

16.04.2022

Catharina Nies im Schleswig-Holstein-Magazin

Der NDR hat Catharina drei Fragen zur Landtagswahl gestellt. Hier seht Ihr die Antworten:

https://www.ardmediathek.de/video/schleswig-holstein-magazin/catharina-nies-gruene/ndr-schleswig-holstein/Y3JpZDovL25kci5kZS9iODU0NTkwYy02NGQ0LTQ1YzktYmRlNi1iNGU5MmRhZjg0YzE

 

 

15.04.2022

Wählen wir Grün - der neue Werbespot ist da!

Es ist so weit, der neue Werbespot zur Landtagswahl ist da! Wir finden ihn sehr gelungen und freuen uns, ihn hier verlinken zu können:

https://www.youtube.com/watch?v=CWgQ4PgeEX8

Schaut mal rein, es lohnt sich!

 

 

26.03.2022

Wieder einen Schritt näher an der Landtagswahl: die Plakate hängen!

Langsam nimmt der Wahlkampf Gestalt an: in Form der heute geklebten und aufgestellten Plakate! Zum Glück haben wir eine Sondererlaubnis, schon ein paar Tage früher die Plakate aufzustellen: so was ist doch am ehesten eine Wochenend-Aktion!

Wie immer hat das Miteinander Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen...

 

09.03.2022

Mahnwache der Gemeinde Stockelsdorf vor der Kirche

Deutschlandweit - weltweit - gehen die Menschen auf die Straße und protestieren gegen den Krieg Russlands mit der Ukraine. Stockelsdorf hat bereits in der vergangenen Woche einen Konvoi mit beachtlichen Mengen an Hilfsgütern nach Polen gebracht, die Beteiligung der Mitbürgerinnen und Mitbürger war überwältigend! Diesen Schwung möchte die Gemeinde Stockelsdorf nutzen und ebenfalls ein Zeichen setzen: sie lädt für Samstag, den 12.03.2022 um 17 Uhr zu einer Mahnwache vor der Stockelsdorfer Kirche ein.

Bitte erscheint zahlreich und helft, ein Signal für den Frieden zu senden! - Danke!

 

 

 

08.03.2022

Internationaler Weltfrauentag am 8.3.22

Der Internationale Frauentag (teilweise auch Weltfrauentag, Frauenkampftag, Frauenwelttag oder einfach Frauentag genannt) wird seit 1911 begangen und hat seine Wurzeln in der Arbeiterinnenbewegegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die deutsche sozialistische Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin schlug am 27. August 1910 auf der "Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz" in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Schon im Folgejahr wurde erstmals der "Internationale Frauentag" eingeführt und in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in den USA gingen mehr als eine Millionen Frauen auf die Straße um für das aktive und passive Wahlrecht für Frauen zu demonstrieren. Bereits ein Jahr später, 1912, nahmen mehrere weitere Länder an den Demonstrationen zum Internationalen Frauentag teil. Es etablierte sich der 8. März und die Bewegung wuchs stetig an.

Das diesjährige Motto des Internationalen Weltfrauentags ist #BreakTheBias

Es wird aufgerufen, eine Welt frei von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung zu erschaffen, die vielfältig, gleichberechtigt und integrativ ist und in der Unterschiede gewürdigt und gefeiert werden.

Quelle: https://www.dgb.de/schwerpunkt/internationaler-frauentag-weltfrauentag

 

24.02.2022

Dr. Katrin Engeln von den GRÜNEN kandidiert als Bürgermeisterin in Bad Schwartau

Wir haben uns sehr gefreut, dass die Fraktionsvorsitzende der Bad Schwartauer GRÜNEN, Dr. Katrin Engeln, in diesem Jahr den Hut in den Ring wirft und sich um das Bürgermeisteramt in unserer Nachbargemeinde Bad Schwartau bewirbt. Bislang tritt sie gegen den amtierenden Bürgermeister und eine von der CDU aufgestellte Gegenkandidatin an. Katrin ist mit ihrer Familie seit über 15 Jahren in Bad Schwartau verwurzelt: sei es durch die Aktivitäten der sechs Kinder (Schule, Sportvereine, Schach), durch das KoKi oder zum Beispiel auch das Imkern.

Ihre politische Karriere in Bad Schwartau begann als Elternvertreterin in der Grundschule. Bald dann auch erst am GaM und schließlich zusätzlich am Leibniz Gymnasium. Ihr wurde schnell klar, dass die Verbesserung mancher Missstände an den Schulen an den politischen Beschlüssen der Stadt scheiterten und so folgte der nächste Schritt: selbst politisch aktiv zu werden. Seit 2018 ist sie aktives Mitglied bei den GRÜNEN und stellte dort wiederholt fest, dass die Kommunikation zwischen Verwaltung und Politik deutlich transparenter und effizienter gestaltet werden könnte. Katrins logische Konsequenz: die Bewerbung um das Bürgermeisteramt! Dazu sagt sie: "Ich möchte Bürgermeisterin werden, um die Stadt gemeinsam mit den Akteuren vor Ort weiterzuentwickeln. Dafür bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen. Bad Schwartau soll eine attraktive Mittelstadt bleiben, mit guter Infrastruktur und hohem Naherholungswert. Vor allem möchte ich die Kommunikation innerhalb der Stadt gern verbessern und das Miteinander fördern."

Ganz im Trend liegend hat sich Katrin bewusst entschieden, parteiunabhängig zu kandidieren - denn letztlich wird so für die Bürgerinnen und Bürger Bad Schwartaus deutlich, dass sie sich unparteiisch für alle Belange einsetzen wird. Ihr Herz schlägt aber unermüdlich weiter für die Grünen.

Wir wünschen Katrin viel Erfolg für die Bürgermeisterwahl und freuen uns auf eine transparente Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen unseren Gemeinden ab dem 8.5.2022!

https://katrin-ist-vor-ort.de/

https://www.facebook.com/katrin.engeln

https://www.instagram.com/katrin_engeln/

 

 

08.02.2022

GRÜNE Stockelsdorf gegen Kaufland

Wir sprechen uns gegen eine Ansiedlung von „Kaufland“ und „DM“ auf dem Gelände des ehemaligen Abaco aus. Stockelsdorf ist ausreichend mit Lebensmittel-Einzelhandel versorgt, für einen weiteren Supermarkt besteht definitiv kein Bedarf. Lebensmittel-Einzelhandel gibt es im Ravensbusch, in der Segeberger Straße, in der Ahrensböker Straße und auch in der Lohstraße. Zeitgleich gibt es seit längerer Zeit dort auch einzelne Leerstände.

Ein zusätzlicher Supermarkt führt unserer Meinung nach nur zu einem ruinösen Verdrängungs-Wettbewerb und schwächt letztendlich den Ortskern. Zudem liegt das Gelände gerade so weit außerhalb, dass womöglich mehr Stockelsdorfer dazu tendieren könnten, mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren – auch das wäre ein nicht einzusehender schlechter Nebeneffekt.

Das Grundstück des ehemaligen Abaco liegt in einem Gewerbegebiet. Eine potenzielle Nutzung für den sozialen Wohnungsbau ist dort auch aus Lärmschutzgründen nicht möglich. Das Grundstück sollte eher für produzierendes Gewerbe genutzt werden, zumal konkreter Bedarf für Firmen besteht und neues Bauland für Gewerbegebiete nicht vorhanden ist.  

- Gerald Tretow

 

 

02.02.2022

Unsere digitale Alternative zum Heftchen ImmerGRÜN

Im Mai 2023 ist Kommunalwahl, und wir GRÜNEN haben überlegt, ob wir, wie schon einige Male vor einer Wahl, wieder ein Heftchen mit Namen „ImmerGRÜN“ herausgeben. Es gab jedoch einige Gründe, die dagegen sprechen. Als Alternative dazu schreiben wir nun je ein monatlichen Beitrag, berichten über ein selbst gewähltes Thema, nehmen Stellung zu einem lokalen Problem oder versuchen, eine Diskussion anzustoßen.

Wir engagieren uns auf sehr unterschiedliche Weise: mal organisiert jemand etwas (die Kräuterwanderung), mal werden politische Visionen entworfen (Stockelsdorf als sicherer Hafen für Flüchtlinge) oder konkrete Möglichkeiten abgewogen (Digitalisierung der Schulen), mal arbeitet auch jemand an landesweiten Themen mit, im Augenblick vorrangig digital  (Landesarbeitsgruppen). Dabei gib jede/r das, was sie/er geben kann an Zeit und Wissen. Und genau das macht die politische Arbeit bei den GRÜNEN in Stockelsdorf so positiv.

Für mich war immer klar: ich engagiere mich direkt vor Ort. Aus meiner langen Erfahrung im Dorfvorstand Eckhorst wusste ich, dass man manchmal mit nicht viel Aufwand Großes bewegen oder den Menschen etwas geben kann. Das hat mich motiviert, es einmal in einem etwas größeren Umfeld zu versuchen – vor etwa 15 Jahren.  

Hier nun mein Beitrag zu dieser monatlichen Kolumne als langjähriges Mitglied im Ausschuss für Jugend, Schule, Sport, Soziales und Kultur, seit 2018 als dessen Vorsitzende: ein Bericht über Teile unserer Arbeit.

 

In dieser langen Zeit hat sich in Stockelsdorf vieles bewegt. Als ich 2009 von einem Waldkindergarten sprach, wurde mehrheitlich die Nase gerümpft. Inzwischen gibt es einen Antrag für eine dritte KiTa dieser Art in der Gemeinde! Dieses Modell gefällt also immer mehr Menschen, ist inzwischen aber auch politisch unumstritten. – Nur Menschen, die die Natur kennen, können sie als Erwachsene schätzen und schützen!

Natürlich sind auch die traditionellen Kitas bei uns im Ausschuss immer wieder Thema. Der Bedarf ist in den letzten 15 Jahren immens gestiegen, gerade auch an Krippenplätzen. Deshalb bauen wir ständig neue Kitas, verhandeln mit unterschiedlichsten Trägern. Die Kosten dafür nehmen einen erheblichen Anteil des Gemeindehaushalts in Anspruch, nachdem im seit Januar 2021 geltenden Kitagesetz die Beiträge der Eltern gedeckelt sind. Kosten, die die Eltern bislang gezahlt haben, muss die Gemeinde auffangen. Aber: Kinder sind das Kapital, das Deutschland hat. Und eine gute Grundbildung in allen Bereichen ist die Voraussetzung für ein erfolgreiches, selbstbestimmtes Leben.

Ein weiteres großes Thema, das im Ausschuss immer wieder diskutiert wird, ist die Unterbringung von Migranten im Ort. Die mag zwar im einen oder anderen Fall umstritten sein, aber Fakt ist: eine Unterbringung ist gesetzlich vorgeschrieben. An neuen Containern und Wohnungen für Migranten geht kein Weg vorbei. Und je schneller und besser wir diese Menschen, die nach einer neuen Perspektive für sich suchen, integrieren, desto eher füllen sie die Lücken in den vielen Berufen, für die „Kollegen gesucht“ werden.

Wirklich motovierend ist die Arbeit im Ausschuss, wenn man sieht, wie sich andere Menschen ebenfalls einbringen, z.B. für die Förderung der Inklusion im Ort. Darum kümmert sich seit kurzem Herr Tobias Beck, der neue Behindertenbeauftragte der Gemeinde. Er berichtet regelmäßig dem Ausschuss von seinen Aktivitäten, ebenso wie ein Arbeitskreis über das Thema Kulturförderung. Hier bringen einzelne Menschen mit ihrem Engagement den Ort voran!

Das Thema, das mir regelmäßig ein Strahlen ins Gesicht zaubert, ist unsere Jugendstiftung, die vom Erbe des ehemaligen Lehrers Werner Hilgendorf ermöglicht wurde. Jahrelang durften wir die Gewinne aus den Zinsen des Stiftungsvermögens an Stockelsdorfer Kinder und Jugendliche ausschütten. Zwar musste aufgrund der aktuellen Zinslage viel Arbeit in die Neuanlage des Vermögens gesteckt werden, aber nun ist alles auf dem neuesten Stand festgelegt. Hier half wieder einmal ein einzelner, sehr engagierter Bürger  mit seinem Fachwissen, um Gutes in Stockelsdorf zu tun. Damit werden den Jugendlichen der Gemeinde viele Möglichkeiten eröffnet, finanzielle Förderung zu erhalten. Auch das ist ein großer Gewinn für den Ort!

Und sonst? Nur Gutes? Nein, natürlich werden auch Themen zwischen den Parteien kontrovers diskutiert. Für mich sehr zufriedenstellend ist es aber zu sehen, dass alle an einer guten Lösung für die Gemeinde interessiert sind. Mit solider Information und – ja, doch, einiger Vorarbeit – finden wir oft zu einstimmigen Beschlüssen.

Was soll das alles heißen?

Es ist spannend, daran mitzuarbeiten, den Ort voranzubringen und zukunftsfähig zu machen. Stockelsdorf ist Klimagemeinde. Gerade hier können wir GRÜNEN gut ansetzen. Und so hoffen wir, dass wir bis zur nächsten Kommunalwahl schon im nächsten Jahr neue Interessierte finden, die uns unterstützen. Denn jetzt, ein Jahr vor der Wahl, wäre der ideale Zeitpunkt für einen Einstieg in die Lokalpolitik.

Die Tatsache, dass alle Sitzungen zur Zeit online übertragen werden, erleichtert den Zugang erheblich. Lokales wirkt auf den ersten Blick möglicherweise nicht recht attraktiv, aber für mich ist es faszinierend, wie konkret sich Veränderungen mit Argumenten voranbringen lassen – vor unserer Haustür! 

Sabine Gall-Gratze

 

 

28.01.2022

Warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, sich ehrenamtlich zu engagieren!

 

Es ist mal wieder so weit, ein Jahreswechsel liegt hinter uns und damit die klassische Zeit für gute Vorsätze. Viele ziehen jetzt Bilanz und fragen sich nach der eigenen Zufriedenheit und danach, welche positiven Veränderungen sie vornehmen könnten. Wie wird man mehr zu der Person, die man eigentlich sein möchte?

Bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Stockelsdorf gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen und nicht nur die eigenen Vorsätze umzusetzen, sondern gleichzeitig auch das direkte Umfeld – die eigene Gemeinde – positiv zu beeinflussen.

Wir sind nur eine Handvoll aktiver Mitglieder und würden uns sehr über Verstärkung im Team freuen, denn wir stehen gerade einer Menge Herausforderungen gegenüber: Klimawandel, Digitalisierung an Bildungseinrichtungen, mehr Gerechtigkeit innerhalb des sozialen Gefüges, Wohnraumentwicklung, zügige und dauerhafte Integration von Geflüchteten – all das sind Probleme, die auch hier in Stockelsdorf eine Rolle spielen und gelöst werden wollen. Wir haben außerdem immer die Möglichkeit, inhaltlich auch auf Landes- und Bundesebene mitzuwirken, zur Zeit sehr niedrigschwellig durch die Teilnahme an Videokonferenzen. Das ist in erster Linie interessant und spannend, selbst wenn man „nur“ als Zuhörer dabei ist. Zudem brauchen wir mehr aktive Mitglieder, damit wir alle für uns zur Verfügung stehenden Plätze in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen besetzen können. Ohne die Bereitschaft vieler Menschen zu einem ehrenamtlichen Engagement können die anstehenden Aufgaben leider nicht erfüllt werden.

Ehrenamtliches Engagement gibt einem also die Chance, etwas zu verändern, soziale Verantwortung zu übernehmen, Leben und gesellschaftliche Prozesse mit zu gestalten. Zusätzlich kann es kann auch der Ausgleich zu einem Routinejob sein und die Möglichkeit bieten, neue Interessensgebiete zu finden und weitere Kontakte zu knüpfen. Und: das wäre einfach mal ein richtig guter Vorsatz für das neue Jahr …

Wir freuen uns sehr, wenn wir Dein Interesse geweckt haben sollten! Melde Dich jederzeit gern bei ov.stockelsdorf@gruene-oh.de

 

 

06.01.2022

Ohne Auto in Stockelsdorf: 2 Erwachsene, 2 Kinder - kein Auto

Als vor 3 Monaten unser Auto den Geist aufgab, war der erste Gedanke: Wir müssen uns ein neues Auto kaufen! Einige Tage und schlaflose Nächte später dann die Erkenntnis: Müssen wir gar nicht!

Natürlich haben wir in der Zeit dazwischen die Gebrauchtwagenportale durchsucht, die Angebote für Elektro-Autos geprüft und sehr viel diskutiert. Aus ökologischen Gründen (im Klimaschutzkonzept der Gemeinde Stockelsdorf kann man es nachlesen: der Verkehrssektor verursacht in Stockelsdorf 42% der CO2-Emissionen[1]) und da unser Auto sowieso sehr viel vor dem Haus herumstand (wie so viele Autos: laut der Studie MiD aus dem Jahr 2017[2] werden gut 40 Prozent der Fahrzeuge an einem durchschnittlichen Tag nicht genutzt, die mittlere Betriebszeit pro PKW und Tag liegt bei ca. 45 Minuten) kam aber letztendlich nur eine Variante in Frage: kein neues eigenes Auto kaufen, weiter viel Fahrrad fahren, trotz Corona wieder den ÖPNV nutzen und Carsharing ausprobieren.  

Der erste Punkt ist eigentlich sehr einfach umzusetzen, das Schwierigste daran war die Entscheidung. Vorteil: Wenn kein Auto direkt vor der Tür zur Verfügung steht, benutzen wir es auch nicht für „Notfälle“ und Kurzstrecken, die sich eigentlich problemlos mit dem Rad bewältigen lassen. Der innere Schweinehund wird sehr effektiv ausgetrickst! Laut Umweltbundesamt sind in Großstädten 40-50% der mit dem Auto gefahrenen Strecken kürzer als 5km, eine Entfernung also, die sich gut mit dem Fahrrad bewältigen lässt und auf der das Fahrrad zumeist auch das schnellste Verkehrsmittel ist.[3]

Mit dem Rad haben wir auch vorher schon viele Strecken in der Nähe bewältigt: Arbeitsweg, Schulweg, Weg zum Kindergarten, Strecken zu Freizeitaktivitäten, Einkauf. Die Umstellung ist also nicht so groß. Und das ist ganz wichtig für die Zukunft: die Erfahrungen mit dem Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag von Kindern sind lt. MiD 2017 prägend für deren eigenes Mobilitätsverhalten auch in späteren Lebensphasen. Wenn laut dieser Studie also z. B. 43% der Kinder unter 10 Jahren mit dem Auto zur Schule gefahren werden geht also einem großen Teil der Kinder dieses Erlebnis verloren![4] Und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen: wenn Kinder das Radfahren von klein auf gewohnt sind, sind sie echt fit und bewegen sich sicher, selbständig und selbstverständlich mit dem Rad im Straßenverkehr.

Bei den weiteren Strecken kommt dann der ÖPNV ins Spiel. Im Prinzip kein Problem, nur die Busanbindung z. B. an den Zug nach Hamburg ist von Stockelsdorf aus nicht gut, es ergibt sich zumeist eine halbe Stunde Wartezeit in Lübeck - sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg. Also mit dem Fahrrad zum Bahnhof? Zeitlich ist das viel besser, aber über Nacht doch etwas unsicher. Ich bin immer froh, wenn mein Fahrrad tatsächlich noch da ist, wenn ich zurückkomme. Eine Fahrradgarage wäre hier auf jeden Fall besser für die Nerven (und ist ja wohl auch langfristig geplant)! Sitzt man dann erstmal im Zug, ist es allerdings sehr entspannt.

Dann gibt es noch die Orte, die (mit Kind) weder mit dem Rad noch mit dem ÖPNV in akzeptabler Zeit zu erreichen sind. Und es gibt Dinge, die sich auf dem Fahrrad tatsächlich einfach nicht transportieren lassen. Hier kommt dann das Statt-Auto ins Spiel. Anmelden ist einfach, Benutzung auch kein Problem. Und man kann sich immer das passende Auto ausleihen, je nachdem ob ein Kleinwagen, ein Transporter oder ein Van mit vielen Sitzen benötigt wird. Einziger Haken: es gibt keine Statt-Auto Station (mehr) in Stockelsdorf! Von unserer Haustür bis zum nächsten Statt-Auto sind es 3,5 km. Klingt erstmal nicht weit, ist natürlich auch kein Problem mit dem Fahrrad, aber es kostet eine Menge Zeit. Besonders, wenn man dann immer noch zu Hause vorbeifahren muss, um den passenden Kindersitz einzubauen (der sich leider auch sehr schlecht auf dem Rad transportieren lässt…). Dennoch ist Carsharing eine praktische Alternative zum eigenen Auto, einfach mal ausprobieren: https://www.stattauto-hl.de/.

Eine interessante Frage ist natürlich: wie sieht es mit den Kosten aus? Ist das eigene Auto günstiger oder eine Kombination aus den oben genannten Alternativen? Diese Frage lässt sich eindeutig beantworten: ohne eigenes Auto sind wir eindeutig günstiger unterwegs! Einen Vergleich der unterschiedlichen Verkehrsmittel sowie der entstehenden Kosten findet sich z. B. beim VCD (Verkehrsclub Deutschland) https://www.vcd.org/service/kostencheck/  oder https://www.vcd.org/artikel/verkehrsmittel-im-vergleich/#c368 .

Insgesamt ist das Leben ohne eigenes Auto in Stockelsdorf sehr gut möglich, aber manchmal auch anstrengend und zeitaufwendig. Stockelsdorf ist durch seine Nähe zu Lübeck vergleichsweise gut angebunden, in den weiter außerhalb liegenden Ortschaften ist die Nutzung des ÖPNV sowie von Carsharing-Angeboten noch deutlich komplizierter und die Radstrecken deutlich länger, aber dafür könnte z. B. auch ein E-Bike zum Einsatz kommen!

Und ja: gelegentlich wird die Freude am Radfahren durch Wind und Regen etwas eingeschränkt, aber da hilft die richtige Bekleidung sehr viel!

Es macht auf jeden Fall durchaus Spaß, sich der Herausforderung zu stellen. Es würde noch mehr Spaß machen, wenn noch mehr Menschen ebenso handeln würden!

Also: Verkehrswende selber machen!

 

Merle Calmano


[1] stockelsdorf.de/media/custom/2684_295_1.PDF

[2]www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2017_Ergebnisbericht.pdf

[3] www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet/radverkehr

[4] www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2017_Analyse_zum_Rad_und_Fussverkehr.pdf

 

 

 

03.11.2021

Ein Migrantenheim ist für uns keine Option

Am Montag, den 8.11. tagt die Gemeindevertretung in Stockelsdorf. Einer der Punkte auf der Tagesordnung befasst sich mit der zukünftigen Unterbringung von Migranten*innen. Die Verwaltung stellt ihre präferierte Variante vor: eine Gemeinschaftsunterkunft in der Rudolf-Diesel-Straße. Vorrangig, weil die Fertigstellung dort schneller ginge als an anderen Standorten, aber auch, weil diese Wohnlage nicht so attraktiv ist und die verkehrliche Anbindung im Vergleich zu anderen möglichen Baugebieten eher schlecht.

Wir Stockelsdorfer Grüne sind aus zwei Gründen unglücklich mit diesem Vorhaben:

1. Gemeinschaftsunterkünfte erschweren nachweislich die Integration von Geflüchteten.

2. Der Standort in einem Gewerbegebiet am Ortsrand von Stockelsdorf sorgt zusätzlich für eine Abgrenzung und macht es für die Geflüchteten noch schwieriger, am Gemeinschaftsleben teilzuhaben.

Wir würden es daher vorziehen, wenn Unterkünfte für Geflüchtete dezentral, also in bestehende Wohnviertel integriert sind - und nicht als reine Flüchtlingsunterkünfte bereitgestellt werden. Zudem müssen sie unbedingt gut an die örtliche Infrastruktur (Kindergärten, Schulen, Ärzte, Supermärkte, Nahverkehr) angebunden sein. Eine Integration in noch zu bauende Wohnkomplexe würde auch für zusätzlichen – in Stockelsdorf dringend benötigten – Wohnraum sorgen.

Schlussendlich würden die höheren Kosten für die Gemeinde über eine gelungene Integration mehr als kompensiert - nämlich dann, wenn Schutzsuchende als aktive Mitglieder der Gemeinde ein Vielfaches dessen zurückgeben, was für ihre Unterbringung nötig war...

16.09.2021

Grüne Radtour von Stockelsdorf nach Timmendorfer Strand

 

Am Sonntag, den 12.09.21 sind wir in Stockelsdorf zu unserer Grünen Radtour gestartet. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt und es blieb nicht nur trocken, sondern die Sonne linste immerwieder mal durch die Wolken. Wir haben uns sehr gefreut, dass auch interessierte Bürger*innen dabei waren und uns auf der Tour begleitet haben.

Unterwegs haben wir uns über Schwerpunkte lokaler Grüner Politik unterhalten und sie vor Ort angeschaut. An den verabredeten Treffpunkten stießen neue Radler dazu oder es kehrten erste auch wieder um - so dass wir jederzeit eine schöne Gruppe waren, die immerwieder neuen Input aus ihrer Region beitragen konnte. In Ratekau erwarteten uns sogar Kekse mit dem Slogan "Bereit, weil Ihr es seid!" - eine sehr liebe und leckere Idee ;=)

Konstantin von Notz und Jakob Brunken waren ebenfalls mit dabei und schließlich endete die Tour mit Kaffee und Kuchen in Timmendorfer Strand - beziehungsweise: manche stärkten sich dort und radelten dann wieder Heim! Dank an alle Organisatoren und Teilnehmenden für diesen schönen Tag!

 

 

04.06.2021

Gemeinsame Pressemitteilung der Gemeinde Stockelsdorf und der in der Gemeindevertretung vertretenen Fraktionen zu Verpflichtung auf die UN-Nachhaltigkeitsziele und die Entwicklung einer Gemeinwohlbilanz

Im Februar 2020 hat die Gemeindevertretung Stockelsdorf mit den Stimmen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP und BfB beschlossen, die von Rolf Dohse (Fraktionsvorsitzender  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) initiierte Gemeinwohlbilanzierung der Gemeindeverwaltung Stockelsdorf durchzuführen. Der Start der Kampagne war ursprünglich mit einer spektakulären Veranstaltung im Kino Bad Schwartau geplant und sollte natürlich mit allen Mitarbeiter:innen, Gemeindevertreter:innen und interessierten Bürger:innen stattfinden. Coronabedingt fand das erste Treffen der Verwaltungsmitarbeiter:innen und des GWÖ-Teams am 5. Mai 2021 online statt.

Die Gemeinwohlökonomie orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, die 2015 von der Staatengemeinschaft festgelegt wurden. Bei der Gemeinwohlbilanzierung geht es darum, das Handeln der Gemeindeverwaltung unter den Aspekten Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Transparenz & Demokratische Mitbestimmung genauer zu betrachten und eine Ist-Bilanzierung durchzuführen.

„Es geht darum das Handeln nicht allein der egozentrischen Nutzenoptimierung zur orientieren, sondern direkt an ethischen Grundsätzen. Die Marktlogik allein führt schon oft zu Marktversagen und Schäden für andere Menschen und die Natur. Hier können Betriebe und Verwaltungen mit gutem Beispiel vorangehen“ führt Rolf Dohse aus. In der Gemeindeverwaltung hat sich eine siebenköpfige Projektgruppe um Bürgermeisterin Julia Samtleben und Projektleiterin Norne Rathje gebildet. Julia Samtleben war sofort begeistert von der Idee Rolf Dohses, eine solche Bilanz in Stockelsdorf durchzuführen: „Wir alle stehen vor einer gigantischen Aufgabe. Barak Obama hat bereits 2015 gesagt: „Wir sind die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann!“ Die Gemeinde Stockelsdorf hat sich 2019 zur Klimagemeinde erklärt, aber wir müssen alle danach handeln. Unseren Beitrag dazu leisten. Eine Gemeinwohlbilanz ist nur eine Bestandsaufnahme. Wir müssen daraus eine eigene Agenda 2035 für die Gemeinde Stockelsdorf entwickeln. Eine gemeinsame nachhaltige Entwicklungsstrategie, vor allem in den Bereichen Wohnen, Gewerbe, Mobilität. Und wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass das mit Investitionen verbunden ist. Wir haben es als Kommune in der Hand, unsere Ausschreibungen so zu gestalten, dass sich die teilnehmenden Unternehmen auf die UN-Klimaziele verpflichten müssen. Die Gemeindewerke können Vorreiter sein und eine eigene Gemeinwohlbilanz erstellen. Wir müssen endlich handeln. In den Bereichen, die wir als Gemeinde beeinflussen können.“

Das Handeln und Nicht-Handeln von uns allen hat Konsequenzen. Nicht nur in Stockelsdorf, sondern dank Globalisierung, langer Lieferketten und weltweiter Vernetzung Auswirkungen auf das Leben und die Lebensbedingungen vieler Menschen. Das Unternehmen Blackrock hat bereits im Jahr 2020 244 Unternehmen, an denen es beteiligt ist, angemahnt, weil dort nicht genug für Klimaschutz und Nachhaltigkeit getan wurde. Darunter Daimler; Lufthansa, Exxon und Volvo.

Aber auch wir als Gemeinde können und müssen in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen. Uns in Deutschland – in Stockelsdorf – geht es vergleichsweise und trotz aller bestehenden Einschränkungen durch die Pandemie sehr gut. In anderen Ländern, auch aus solchen, aus denen wir Waren beziehen, sieht das ganz anders aus.

Unser Wirtschaftssystem ist auf Wachstum und Gewinnerzielung ausgerichtet, das Geld ist zum Selbstzweck geworden - was dabei aus dem Blickwinkel geraten ist, sind die Menschen, die dahinterstecken und die Begrenzung der natürlichen Ressourcen der Erde. Die daraus resultierenden Probleme wie die Klimaveränderung und große soziale Ungerechtigkeiten sind bekannt.

Eng mit dem Klimawandel verknüpft sind die Themen Ernährung, Mobilität und Energie. Die Weltbevölkerung wächst jeden Tag um 250.000 Tausend Menschen und alle wollen zu den gleichen Bedingungen leben. Technisch ist das möglich, trotzdem sind derzeit rund 800.000 Millionen Menschen weltweit vom Hunger bedroht. Wir müssen nur handeln. Stockelsdorf ist mit der Gemeinwohlbilanz wieder einmal Vorreiter. So wie wir es als Fairtrade Gemeinde und mit unserem Klimaschutzprogramm waren.

Die Gemeinwohlökonomie zielt darauf ab, eine gerechtere, menschenachtende Wirtschaft, in der es um das Wohl aller geht und die die ökologischen Aspekte unseres Handelns beachtet, zu installieren. Darum erhalten in der ersten Evaluierungsphase der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) Bilanz alle Auftragnehmer:innen Post zu den zentralen Fragen der GWÖ.

gez.

Julia Samtleben          Rolf Dohse                              Ralf Labeit          Peter Hinzmann            Holger Hintz

Bürgermeisterin          Bündnis 90/Die Grünen          SPD                    FDP                               BfB                

 

28.05.2021

Punktesystem für Grundstückserwerb

In Stockelsdorf Bauland zu bekommen ist nicht leicht: im Neubaugebiet „Am Bahndamm“ etwa kamen auf knapp 20 Grundstücke 300 Bewerber. CDU und GRÜNE wollen deshalb mittels eines ausgearbeiteten Kriterienkatalogs und eines darin enthaltenen Punktesystems versuchen, die Zuschläge für Grundstücke gerechter zu verteilen. Je mehr Punkte ein Bewerber erhält, umso besser stehen seine Chancen, den Zuschlag für ein Grundstück zu bekommen. Der entsprechende Antrag wird am 31. Mai 2021 im Hauptausschuss vorgestellt und diskutiert.

Mit Punkten belohnt wird z.B., wer sich ehrenamtlich engagiert. Ebenso sollen Familien unterstützt werden, indem die Wohnortnähe zu den Großeltern/Eltern/Kindern mit Pluspunkten gefördert wird.

Wir GRÜNEN werden auf der anstehenden Sitzung außerdem noch mehr Gewicht auf ökologische Aspekte legen – so wollen wir Bauherren belohnen, die den KfW 55, KfW 40 oder KfW 40+ Standard einhalten und dafür gestaffelt entsprechend viele Pluspunkte bekommen.

Für mehr Informationen hier auch ein Artikel in der LN vom 16.05.2021:

https://epaper.ln-online.de/webreader-v3/index.html#/905002/11

 

01.03.2021

Was kann ich gegen den Klimawandel tun?

Lass das Auto stehen

Viele der alltäglichen Wege werden aus Bequemlichkeit und Gewohnheit mit dem Auto erledigt. Verbinde das noch zu holende Brot vom Bäcker mit einem Spaziergang. Das tut Dir gut – und der Umwelt auch. Auch der Weg zur Arbeit lässt sich vielleicht gut mit dem Rad machen, oder sprich Dich mit dem Nachbarn ab, der vielleicht denselben Weg zur Arbeit hat – und fahrt zumindest gemeinsam mit dem Auto. ¼ des CO2 Ausstoßes geht auf Transport zurück!

Spare Energie wo Du kannst

Nutze manuell abschaltbare Steckdosenleisten für Deine Elektrogeräte. Auch „Standby“ braucht Strom (unnötige Kosten durch Standby machen im Schnitt 10-20% der Stromrechnung aus!). Durch vollständigen Verzicht kannst Du in einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt jährlich bis zu 400 Kilowattstunden und somit rund 115 Euro sparen.

Nutze möglichst nur noch LED-Birnen, die sind energiesparend und halten länger. Da sie länger leuchten, sind sie unterm Strich auch nicht teurer. Und mach das Licht hinter Dir aus, wenn Du den Raum verlässt!

Zurückhaltung beim Heizen hilft ebenfalls sehr: Einen Pulli mehr anziehen und dafür ein bis zwei Grad weniger in der Wohnung zu haben, kann viel Heizenergie einsparen – Heizen macht etwa 70% der privaten Energiekosten aus.

Reduziere Deine Außenbeleuchtung – das tut auch den Insekten gut, die durch die Lichtverschmutzung nachts die Orientierung verlieren.

Keine Lebensmittel verschwenden

Über 1.000.000.000 Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll (in Deutschland allein rund 12 Mio Tonnen/Jahr!). Also möglichst mal ein Auge zudrücken, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Das Essen ist dann nicht sofort verdorben! Ruhig auch mal die verformte Möhre oder die krumme Birne kaufen, die landen sonst im Müll. Lagere die Lebensmittel richtig, damit sie nicht verderben – und iss alles auf! Wirf keine Lebensmittel in den Müll und werde kreativ im Verwerten von Resten! Schau mal in die App „Too good to go!“ Da bieten Restaurants, Einzelhandel oder Bäckereien Lebensmittelreste zum kleinen Preis – und sie werden dann nicht weggeworfen!

Nutze die Bahn

Die Bahn kann Dich klimaneutral befördern! Wenn Du vielleicht nur alle zwei Jahre in die Ferne fliegst und ansonsten auch mal im Harz wandern gehst, kann die Fernreise dann vielleicht etwas pompöser ausfallen... Oder mach doch mal einen Fahrradurlaub! Wieder ein paar Zahlen, z.B. für eine Reise Hamburg-München: Bahn = 37,4 g CO2/km/Person, Flugzeug = 310 g CO2/km/Person.

Beziehe erneuerbare Energien

Die Gemeindewerke Stockelsdorf bieten Strom aus 100% regenerativen Energien an! So auch „Lichtblick“, „Greenpeace-Strom“ und einige andere. Der Preis ist kaum höher als bei anderen Anbietern.

Besonders effektiv, aber leider auch teuer, sind Investitionsmaßnahmen wie eine private Photovoltaikanlage, Verbesserte Hausdämmung, Umstellung oder Modernisierung der Heizanlage z.B. von Öl auf Gas, Nahwärme (wenn möglich). Viele dieser Maßnahmen werden aktuell im Rahmen des Klimapakets subventioniert!

Annie & Sebastian Schubart

 

Hilfreiche Links hierzu sind:

https://toogoodtogo.de/de

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/auswaehlen-zubereiten-aufbewahren/lebensmittel-zwischen-wertschaetzung-und-verschwendung-6462

www.foerderinfo.bund.de

https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/bahn-oder-flugzeug-der-vergleich/

 

21.02.2021

Wat mutt, dat mutt!

Zum Thema Klimawandel gibt es viele Meinungen. Wirklich geleugnet wird das Problem zum Glück immer weniger, aber es wird oft verharmlost oder einfach ignoriert. Unter seriösen Experten und Wissenschaftlern ist es im Grunde genommen unstrittig, dass Klimawandel stattfindet und der Mensch über seinen CO2-Fußabdruck elementar daran beteiligt ist.

Sicher befinden wir uns erdgeschichtlich in einer Warmzeit, aber wir verstärken sie zusätzlich. Nie zuvor in der Erdgeschichte gab es so viele Menschen, die einerseits durch ihre Existenz und ihren Konsum die Situation an sich verschlimmern, die aber andererseits durchaus überleben wollen. Dieses Überleben wird zunehmend durch die Folgen des Klimawandels bedroht:

  • Nahrungsmittelknappheit (die Erträge sinken bereits), bis zu hin zu lokalen Hungersnöten
  • Großflächige Naturkatastrophen (Brände, Überschwemmungen, Dürre, Blizzards, Wirbelstürme…)
  • Abschmelzen von Landeismassen und somit Anstieg der Meeresspiegel. Menschen in Küstenregionen werden  gefährdet
  • Migrationsbewegung, politische Krisen

 

Um diesen Extremen entgegen zu wirken ist (möglichst rasches) Handeln unausweichlich. Die deutschen Treibhausgasminderungsziele sind im Klimaschutzgesetz vom Dezember 2019 verbindlich festgelegt. Danach sollten die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 35% gesenkt werden und bis zum Jahr 2030 um mindestens 55% (jeweils gegenüber dem Jahr 1990). ank Covid-19 ist das Ziel für 2020 erreicht, da es durch den Lockdown weniger Auto-, Güter- und Flugverkehr gab. Tatsächlich verfehlt der Sektor „Verkehr“ die Klimaziele ansonsten aber am weitesten: Statt der geplanten 95 Millionen Tonnen CO2, Methan und anderen Treibhausgasen, die hier 2030 pro Jahr noch anfallen dürfen, werden nach Untersuchungen im Verkehrsbereich aktuell noch 35% mehr Treibhausgase ausgestoßen: fast 130 Millionen Tonnen/Jahr – 33,4 Millionen Tonnen mehr als geplant…

Aber auch in anderen Sektoren, wie zum Beispiel der Energieerzeugung liegen wir noch hinter unseren Zielen zurück. Und das, obwohl es hoch plausibel ist, dass zukünftig deutlich mehr Ökostrom gebraucht wird. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Elektroautos steigt, der Bedarf an Wärmepumpen zum klimafreundlichen Heizen ebenfalls und die Industrie wird vermutlich mehr grünen – also mit Ökostrom erzeugten – Wasserstoff benötigen, um fossile Energieträger zu ersetzen.

Das Klimaziel der Bundesregierung besagt, dass im Jahr 2030 der deutsche Bruttostromverbrauch zu 65 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden soll (2019 waren es 42 Prozent des Bruttostromverbrauchs) – dieses Ziel lässt sich aber tatsächlich nur erreichen, wenn entweder der Stromverbrauch in den nächsten 10 Jahren sinkt, oder wir deutlich mehr erneuerbare Energie erzeugen. Glücklicherweise sehen die neuen Änderungen im Windenergie-auf-See-Gesetz bis 2030 eine Erhöhung des Ausbauzieles für Offshore-Windenergie von 15 auf 20 Gigawatt Leistung vor.

Es wird zunehmend deutlich, dass weit mehr getan werden muss, als bisher geplant. Greenpeace z.B. zitiert in einer Studie der Stanford Universität, dass jeder einzelne Euro den wir heute für Klimaschutz ausgeben, uns 30 Euro erspart, die wir ansonsten in Zukunft aufbringen müssten. 

Was kann also jeder Einzelne tun? Es reicht nicht mehr, sich nur auf „die da oben“ zu verlassen, oder die Schuld bei anderen zu suchen. Jeder Einzelne sollte über das eigene Konsumverhalten die Wirtschaft beeinflussen und möglichst durch persönliches Engagement das Umfeld und die Politik lenken. Findet kein Umdenken – und vor allem auch konsequentes Handeln – statt, hinterlassen wir den nachfolgenden Generationen eine Menge ernsthafter Probleme…

Annie & Sebastian Schubart

 

Quellen:

https://www.br.de/nachrichten/wissen/analyse-deutschland-wird-seine-klimaschutzziele-nicht-erreichen,SEcMCgU

https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgasminderungsziele-deutschlands

https://www.scientists4future.org/stellungnahme/fakten/

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/klima-und-luft/klimawandel/06738.html

https://www.erneuerbareenergien.de/altanlagen-repowering-nur-im-ausnahmefall-moeglich

https://www.klimareporter.de/strom/die-sieben-sterbehelfer-des-eeg

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/fuer-mehr-windenergie-auf-see-1757176

 

08.02.2021

Endlich: einheitliche Kita–Gebühren im ganzen Land!


Es tut sich etwas in Schleswig-Holsteins Kita-Landschaft, und das wird höchste Zeit!

Denn bislang gelten im echten Norden sehr viele unterschiedliche Gebührenordnungen: das heißt, der Beitrag der Eltern hängt davon ab, wo sie wohnen. Zahlt man in Ratekau nur 121 € für fünf Stunden Betreuung, können es im nahen Badendorf schon 173 € sein, im Hamburger Rand sind auch 400-600 € möglich. Das ist ungerecht – und ändert sich.

Schon im August 2020 sollte die Kita Reform in Kraft treten, die viele einzelne Aspekte in der Betreuung verändern wird. Doch wegen der Corona-Probleme wurde dies auf Januar 2021 verschoben.

Ein wesentlicher Punkt ist die Vereinheitlichung der Beiträge für alle Eltern in SH: sie werden künftig landesweit 141 € pro Kind für eine 5-stündige Betreuung zahlen, für Krippenkinder 226 €. Dazu soll sich das Betreuungsverhältnis von 1,5 Erzieher*innen pro Gruppe auf 2,0 Fachkräfte verbessern.

Gleichzeitig wird auch die Gruppengröße etwas verkleinert: 20 Kinder pro Gruppe statt bislang 22. Dies verspricht eine bessere Qualität der Betreuung. Für Stockelsdorf mit seinen vielen Kitas mit großen Gruppen bedeutet das, dass wir eine weitere Kita benötigen. Planungsgespräche dazu laufen seit langem im Rathaus.

Ebenfalls wird die Mitwirkung der Elternvertreter gestärkt, das Wahlverfahren zu übergeordneten Vertretungen vereinfacht. Das scheint banal, ist aber angesichts der vielen unterschiedlichen Träger der Kitas – bei uns die Kirche, die Johanniter und der Kinderschutzbund Ostholstein. Vergleicht man die verschiedenen Träger zum Beispiel mit dem System Schule, wird schnell deutlich, dass dies einfacher zu verwalten ist, da nur eine Behörde dafür zuständig ist, nicht drei oder mehr Träger.

Bei diesen großen und noch weiteren kleineren Änderungen ist allen Beteiligten klar, dass nicht jedes einzelne Ziel sofort ab 1.1.2021 umgesetzt werden kann; der Mangel der Erzieher*innen ist das bekannteste Problem. Daher gibt es eine 4-jährige Übergangsfrist für die Umsetzung der Kita-Reform.

Und wer bezahlt nun diese Verbesserungen? Denn klar dürfte sein, dass sie nicht kostenfrei zu bekommen sind. Seit Beginn 2019 hat die Bundesregierung ein Programm aufgelegt, für Schleswig-Holstein bedeutet dies 191 Millionen € zusätzlich. Diese stockt die Landesregierung auf 1 Milliarde auf – einmalig! – und doch nicht genug für jede Kommune, die den Trägern genau den Betrag erstatten müssen, den die Eltern einsparen. Auch auf Stockelsdorf kommen also Mehrkosten zu. Das mag manchem, der mit Kitas nichts (mehr) zu tun hat, ungerecht erscheinen, aber nicht nur GRÜNE sind sich sicher, dass eine gut aufgestellte Gemeinde wie Stockelsdorf sich die Bildung der Jüngsten leisten kann. Auch gesamtgesellschaftlich ist es sinnvoll, Kinder so früh wie möglich so gut wie möglich zu erziehen, zu fördern und zu bilden. Schließlich sind sie die Zukunft unseres Landes!

Sabine Gall-Gratze, Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Schule, Sport, Soziales und Kultur (JSSSK)

07.02.2021

Unsere Gemeindewerke Stockelsdorf (GWS) als Instrument der Klimapolitik

Die GWS ist als GmbH zu 100% im Eigentum der Gemeinde. Deshalb fließen nicht nur alle Gewinne in den Gemeindehaushalt, sondern sie sind für die Politik auch ein wertvolles Instrument der Daseinsvorsorge und der Umweltpolitik. Sie sichern unsere nachhaltige Wasser- und Gasversorgung und bieten Stromvertrieb, alles zu fairen Preisen.

Darüber hinaus sind sie seit einiger Zeit sehr aktiv und erfolgreich im Vertrieb von Wärme. So betreiben sie professionell alle Heizungsanlagen in unseren Öffentlichen Liegenschaften und haben bereits in den letzten beiden Neubaugebieten Nahwärmesysteme errichtet, Fortsetzung folgt.

Ein interessantes Angebot für alle sonstigen Hausbesitzer ist das Angebot „Mieten statt kaufen“. Die GWS baut und finanziert ihre neue Heizungsanlage und vermietet diese an Sie für 10 Jahre, danach gehört sie Ihnen. Haben Sie eine alte Ölheizung, hilft die GWS sogar noch bei der Entsorgung der alten Öltanks!

In diesem Jahr beginnen die GWS zusammen mit einem erfahrenen Partner aus der Kommunalwirtschaft mit dem Glasfaserausbau im Kernort Stockelsdorf und stellen damit die Weichen für eine zeitgemäße und zukunftssichere Versorgung im Bereich Telekommunikation.

Der Beitrag der GWS zur Klimapolitik zeigt sich zum einen im weiteren Ausbau des Nahwärmenetzes. Des weiteren liefern die GWS zu 100% zertifizierten Ökostrom und neuerdings auch zu 100% klimaneutrales Erdgas. Das bedeutet, dass damit der Ausbau der regenerativen Stromerzeugung gefördert und Treibhausemissionen durch nachhaltige Klimaprojekte ausgeglichen werden.

Für die E-Mobilität stehen der Öffentlichkeit im Ortszentrum drei Ladesäulen zur Verfügung: auf den Parkplätzen der GWS in der Marienburgstraße, vor dem Rathaus und bei famila.

Die Errichtung von Solar- und PV-Anlagen fördern die GWS ebenfalls durch das attraktive Angebot „Pachten statt kaufen“. Die GWS pachtet ihr Dach, errichtet darauf die Anlage und verpachtet diese an Sie, der Strom gehört also Ihnen. Vorteil: keine Investitionskosten und vor allem, Sie brauchen sich um nichts zu kümmern! Auf Wunsch berät Sie die GWS zusätzlich bei der Installation eines Stromspeichers und einer Wall Box, die mit 900€ bezuschusst wird.

Zuletzt bemüht sich die GWS über ihre Einkaufsgenossenschaft um einen wachsenden Anteil von Strom aus regionalen Quellen.

Es liegt ganz bei Ihnen, liebe StockelsdorferInnen, durch Nutzung dieser zahlreichen Angebote zu einer besseren Klimapolitik beizutragen!

Rolf Dohse

07.02.2021

Entschleunigtes Plogging

Ein neuer Trend hat Einzug gehalten: Plogging (de.wikipedia.org/wiki/plogging). Hier geht es darum, während des Joggens einen Beutel dabei zu haben und am Wegrand liegenden Müll aufzusammeln. Aber es muss ja nicht immer Jogging sein. Müll lässt sich auch im Gehen sammeln...

Dass Plastikmüll weltweit ein Problem ist, dürfte jedem klar sein... aber wer macht mit, dagegen anzugehen? Startet doch auch ein Familienprojekt: bei jedem Spaziergang eine Mülltüte und Arbeitshandschuhe mitnehmen und aufsammeln, was an Müll so rumliegt. Das hält fit, hilft der Umwelt, sensibilisiert die Mitmenschen (vor allem auch unsere Kinder) und man erschrickt über die Ergebnisse. In unserem Fall: 7 Wochen und 147 gelaufene Kilometer: 56 kg Müll (!), davon 158 Masken... 

Grüne im Gespräch am 30.11.2020

Corona stellt weiter unser Leben auf den Kopf. Nutzen wir die Chance und probieren mal was Neues: "Grüne im Gespräch" konnte lange nicht stattfinden, also bieten wir es jetzt als Video-Meeting an. :-)

Termin: Montag, der 30.11.2020, 19:00 Uhr Bei Interesse bitte eine Mail an Opens window for sending emailgruene-stockelsdorf(at)gmx.de senden, wir schicken dann die Zugangsdaten für das Meeting zurück! Wir freuen uns auf viele Interessenten!

Grüne im Gespräch

Nach der Corona-Pause mit frischen Wind: "Grüne im Gespräch" treffen sich wieder, das nächste Mal am Dienstag, den 15.9.2020 um 18:30 Uhr im Parthenon (Lohstraße 144e). Wer Interesse hat, der zögere bitte nicht, dazu zu kommen. Wir haben zwei Tische zur Verfügung, an denen wir uns (mit Abstand natürlich) austauschen können! Wir freuen uns auf Euch!

Der Ortsverband Stockelsdorf der GRÜNEN nimmt beim Stadtradeln ab dem 06.09.2020 wieder als eigenständiges Team „Grüne Stockelsdorf“ teil und ruft alle GRÜNEN Mitglieder und Freunde zur aktiven Teilnahme auf. Ziel des Stadtradelns ist es, umweltbewusste Bürger*innen für das Umsteigen auf das Rad zu motivieren. Die meisten Wegstrecken, die wir im Alltag zurücklegen erfolgen im Umkreis von 5 km – eine ideale Wegstrecke für das Rad. Radfahren schont die Umwelt und fördert unsere Gesundheit durch Bewegung. Mitmachen lohnt sich – sei dabei!

Faire Mode in Stockelsdorf

Die Fair Trade Gruppe Stockelsdorf hat zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde, Gudrun Dietrich, für den Herbst einige Events organisiert - leider wegen Corona aber auch einiges streichen müssen. Dies findet aber statt:

Oberthema "Faire Mode":

22.10 - 11.11. 2020 -> Ausstellung im Rathaus-Foyer: "Im Fadenkreuz - Hintergründe der Bekleidungsindustrie"

29.10.2020, 19.30 Uhr -> Lesung mit Imke Müller-Hellmann, Autorin von "Leute machen Kleider" mit anschließender Diskussion. Das Buch beleuchtet die Herstellung einiger üblicher Kleidungsstücke und ist bei der Gleichstellungsbeauftragten auszuleihen.

GRÜNE im Gespräch ändert sich

Der Ortsverband DIE GRÜNEN informiert darüber, dass die regelmäßigen öffentliche Treffen jeweils am ersten Montag des Monats um 19:00 Uhr im ATSV-Bistro nicht mehr stattfinden.

Wir nutzen die Corona-Pause um das Format zu überdenken und werden hier in den nächsten Tagen die neuen Termine und einen neuen Austragungsort bekannt geben.

14.08.2020

Fraktionssitzung August 2020

Endlich wieder ein richtiges Treffen - natürlich unter Einhaltung der Corona-Abstände.

So lässt es sich doch deutlich einfacher und mit größerem Erfolg kommunizieren. Unter anderem haben wir uns abgestimmt, zukünftig kommunikativer und präsenter zu werden. Sowohl in den sozialen Medien als auch hier. Also schaut gerne regelmäßig mal rein!

Kräuterwanderung in der Wüstenei

Schafgarbe aufs Butterbrot, Gierschstängel statt Sellerie oder gar Brennnessel-Chips statt der vertrauten Kartoffelchips – so oder ähnlich klangen die Vorschläge der zertifizierten Kräuterexpertin Iris Bein in der Wüstenei für die Verwendung von Wildkräutern im alltäglichen Essen. Eingeladen zu dieser Führung bei bestem Sommerabend -Wetter hatte der Ortsverband der GRÜNEN Stockelsdorf, zu der es überaus viele Anmeldungen, wegen der Corona-Regeln aber nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gab. Die Interessierten lauschten den anschaulichen und ausführlichen Erzählungen der Naturführerin zur Herkunft der Namen ( Holunder hat tatsächlich etwas mit Frau Holle zu tun!), den einzelnen Merkmalen von Pflanzen ( Giersch gehört zu den oft giftigen Schierlingsgewächsen, ist aber eindeutig zu erkennen an dem dreieckigen Stängel der Blätter) und eben zu deren Verwendung. Die Menge an Informationen erschien ebenso unfassbar wie die Vielfalt der Nutzung all dessen, was wir sonst als Unkraut achtlos ausreißen! Frau Bein ließ die zum Teil zögerlichen Teilnehmerinnen (es gab nur zwei Männer in dem kleinen Kreis) nicht nur an Blüten riechen, sie sollten ebenso am Labkraut knabbern (salatig) und die Samen der Knoblauchrauke probieren – Ah! Fast wie Senf! Fast hätte ich die Heilkräfte vergessen: Probleme mit Mückenstichen können schnell behandelt werden, indem man zerquetschte Schafgarbenblüten darauf streicht, Spitzwegerich in Honig eingelegt hilft besonders gut bei Husten. – Wussten all das nicht schon vor Jahrhunderten Frauen, die oft als Hexen verbrannt wurde? Der ultimative Rezept Tipp kam zum Schluss:“ Ziehen Sie doch einfach mal eine Gundelrebe /Gundermann durch flüssige Schokolade – ein Genuss!“ Resümeé: Sehr vieles vom Wegesrand lässt sich für Tee trocknen, für das nächste Pesto oder den Smoothie mixen – wir sollten uns nur trauen – und natürlich wissen, was wir tun! Für die GRÜNEN steht fest: diese wunderbare Naturerfahrung wird es im nächsten Jahr wieder geben.

Iris Bein in einem Giersch- Feld, das auch von vielen Wildbienen und Schwebfliegen geliebt wird.

19.06.2020

B-Pläne und Veränderungssperren – Viel Aufregung um nichts!

Aus aktuellem Anlass hier eine Mitteilung der Grünen Stockelsdorf, die in dieser Form auch an die Presse gegeben wurde.

B-Pläne und Veränderungssperren – Viel Aufregung um nichts!

Presseerklärung der B90/Grünen Fraktion Stockelsdorf vom 19.06.2020

Worum ging es? Die Bauverwaltung wollte in zwei Gebieten, an der Lohstraße und am Schulweg, B-Pläne und Veränderungssperren erlassen, um die bauliche Entwicklung hier besser steuern zu können. Wegen zweier Bauanträge sah sie hier Eile geboten und malte das Gespenst von 250 zusätzlichen Wohneinheiten an die Wand, die hier allein im Schulweg sonst entstehen könnten. Ansonsten würden diese Bauvorhaben nämlich nach §34 BauGB zu beurteilen sein, sie müssten sich nur in die Umgebung einfügen. CDU und Grüne verweigerten in der ersten UBPöS-Sitzung zunächst die Zustimmung, weil das zu einer weiteren, unserer Meinung nach langsam unzumutbaren Verzögerung der schon seit langem gestellten Bauanträge geführt hätte, die sich unserer Meinung nach durchaus in die Umgebung einfügen würden und unserem Ziel einer innerörtlichen Verdichtung statt immer weiterem Flächenfraß am Ortsrand entsprechen. In einer darauffolgenden HA-Sitzung wurden diese konkreten Bauvorhaben auch allen anderen Parteien vorgestellt und fanden deren prinzipielle Zustimmung. Nachdem auf Druck von CDU und Grünen eine Einigung zwischen Bauverwaltung und den Investoren zeitlich absehbar ist, konnten beide auf der entscheidenden Gemeindevertretung der Aufstellung von B-Plänen zustimmen, wie übrigens schon von Rolf Dohse auf der ersten Sitzung dazu angekündigt. Eine Veränderungssperre halten wir erst dann für nötig, wenn wirklich Gefahr im Verzuge ist. Wer kennt nicht Unmut oder gar Ärger mit Bauvorschriften und manchmal unverständlich schwierigen und andauernden Verhandlungen mit den Genehmigungsbehörden? Wir meinen, es sollte auch Aufgabe von uns Politikern sein, den Menschen dabei wenn möglich Hilfestellung zu leisten, zumal wenn es um heutzutage dringend benötigten Wohnraum geht! Ist das, wenn es transparent geschieht, „Clientel“- oder „Gefälligkeitspolitik“?! Wir meinen, viel Aufregung um nichts!

Rolf Dohse

GRÜNE im Gespräch am 06.04.2020 fällt aus

Der Ortsverband DIE GRÜNEN informiert darüber, dass das geplante öffentliche Treffen am Montag, den 6. April um 19:00 Uhr im ATSV-Bistro aufgrund der „Covid-19 – Pandemie“ zum Schutz aller Stockelsdorfer Bürger*innen ausfällt. Das nächste Treffen ist für den 04. Mai geplant, sofern die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben sind.

16.12.2019

Mach-weg-den-Dreck

Mach-weg-den-Dreck ist eine Initiative zur regelmäßigen und strukturierten Sammlung von Abfällen an Straßen und Wegen, die wir Stockelsdorfer Grüne gerne – auch tatkräftig, wie zuletzt am 2. Advent – unterstützen. Auf dem beiliegenden Flyer findet ihr nähere Informationen.

Download Flyer

27.11.2019

GRÜNE im Gespräch

Der Ortsverband der Grünen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem öffentlichen Treffen am Montag, den 2. Dezember um 19:00 Uhr ins ATSV-Bistro im Bäckergang 6 ein. Die Gemeindevertreter der Grünen Fraktion sowie der Ortsverband stellen sich der Diskussion zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel Schul-Verband Gymnasium am Mühlenberg, Kandidaten für den Umweltbeirat, Klimaschutz und Gemeinwohl-Ökonomie.
Die Grünen freuen sich auf interessante Gespräche, Fragen und Diskussionen über Probleme vor Ort und überregionale Themen. Die Grünen treffen sich jeden ersten Montag im Monat um 19:00 Uhr im ATSV-Bistro. Der nächste Treff findet am Montag, 06.01.2020 statt.

30.09.2019

KLIMAschutz - jetzt handeln: CO2-Reduzierung jeder ist gefordert !

KLIMAschutz

gibt es nicht zum Null-Tarif.

KLIMAschutz

kostet viel Geld.

KLIMAschutz

betrifft jeden einzelnen

KLIMAschutz

erfordert bisherige Gewohnheiten zu ändern.

KLIMAschutz

erfordert streichen aller Steuervorteile für

- Diesel-Kraftstoff (PKW und LKW)

- Kerosin (Flugbenzin)

- Schweröl (Schiffsdiesel)

KLIMAschutz

erfordert verpflichtend Landstrom-Anschluss für Kreuzfahrtschiffe und Fähren in den Häfen

KLIMAschutz

erfordert abschalten aller Kohle-Kraftwerke

KLIMAschutz

erfordert energetische Sanierung von Gebäuden

KLIMAschutz

erfordert Einführen einer CO2-Abgabe für alle fossilen Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas)

KLIMAschutz

erfordert eine Mobilitätswende:

- Fahrrad-Infrastruktur flächendeckend ausbauen

- ÖPNV in Städten und Dörfern kostenlos umstellen

- Schienennetz der Bahn sanieren und ausbauen

- E-Ladestationen flächendeckend ausbauen

- Wasserstoff-Antriebstechnik einführen

Ohne KLIMAschutz keine Zukunft für unsere Kinder.

Die Gemeinde Stockelsdorf hat sich zur klimafreundlichen Gemeinde erklärt und verpflichtet, bei allen Entscheidungen die Klimaneutralität zu berücksichtigen.

Stockelsdorf ist seit einigen Jahren mit dem Klimaschutz-Konzept und dem Klimamanager auf dem richtigen Weg, allerdings gibt es noch viel zu tun.

DIE GRÜNEN setzen sich ein für

·     eine unbefristete Planstelle des Klimaschutzmanagers

·     einen Ausbau von Radwegen

·     eine Verbesserung des ÖPNV

·     für Nahwärmeversorgung in Neubaugebieten

·     für eine Aufforstung von gemeindeeigenen Flächen

21.09.2019

Radverkehrsschau in Stockelsdorf

6 Stunden per bike on tour in Stockelsdorf.

Auf einer Strecke von 16 km wurden am 18.09.2019 26 neuralgische Verkehrspunkte für Radler in Stockelsdorf angefahren und begutachtet.

Federführend war die Verkehrsaufsicht der Kreisverwaltung OH in Eutin, die ein Protokoll mit den entsprechenden Maßnahmen, dass heißt Anordnungen gemäß StVO sowie Empfehlungen für die Gemeindeverwaltung und den Landesbetrieb Verkehr (LBV) erstellen wird.

Einige Maßnahmen bedürfen noch der rechtlichen Klärung durch die Verkehrsaufsicht OH mit der Polizeidirektion Lübeck und dem LBV.

Von der Gemeindeverwaltung waren Herr Köhler / Ordnungsamt, Herr Maiwald / Bauamt und Herr van der Poel / Klimaschutzmanager beteiligt.

Auch die Bürgermeisterin Frau Samtleben ist die erste Stunde mitgeradelt.

Der ADFC / Regionalgruppe OH hat diese Radverkehrsschau (RVS) beim Kreis OH angeregt – vertreten durch Herrn Zeuner / Eutin. Als ADFV-Vertreter vor Ort hat Herr Tretow die Tour ausgearbeitet und einige Hinweise von Mitbürgern eingearbeitet.

In Sachen Verkehrssicherheit konnte vor Ort einige Verbesserungen für die Verkehrssicherheit der Radler abgesprochen werden, so zum Beispiel

  • Einseitiger Fahrradschutzstreifen bergauf in der oberen Ahrensböker Straße (Schulwegsicherung) mit Begrenzung des Durchgangsverkehrs auf 3,5 t. Eine Begrenzung auf 30 km ist allerdings gemäß StVO nicht möglich.
  • Vor der Grundschule Ravensbusch wird für 300 m eine 30 km – Zone eingerichtet (Schulwegsicherung).
  • Geprüft wird die Schaffung einer Radaufstellfläche vor der Signalanlage Lohstraße / Ahrensböker Straße, damit Radler vor den Kfz als Linksabbieger in die untere Ahrensböker Straße und geradeaus in die Marienburgstraße fahren können.
  • Rotfärbungen einiger Furten mit Zweirichtungs-Radwegen
  • Aktualisierung der Beschilderung für Radler (Benutzungspflicht von Fuß-/Radwegen)

Das Protokoll der Verkehrsaufsicht OH ist verbindlich, dass heißt die Gemeindeverwaltung sowie der LBV müssen die angeordneten Maßnahmen entsprechend umsetzen.

Wünschenswert - aber nicht zu realisieren - sind eine Verbreiterung des kombinierten Fuß-/Radweges in der Lohstraße sowie der Bau eines Radweges in der Marienburgstraße. Es fehlen gemeindeeigene Flächen.

Die Umsetzung der angeordneten Maßnahmen wird in 2 – 3 Jahren vor Ort durch eine erneute Radverkehrsschau überprüft.

Diese erste Radverkehrsschau in Stockelsdorf ist eine konstruktive Grundlage für zukünftige Verbesserungen des Radverkehrs.

Für den ADFC bedeutet diese Radverkehrsschau die Chance für einen konkreten Einstieg in eine nachhaltige Förderung des Radverkehrs.

Für den adfc OH / Stockelsdorf, Gerald Tretow

#MEHRPLATZFÜRSRAD

Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club - adfc    

12.08.2019

Stadtradeln 2019: Die GRÜNEN Stockelsdorf sind als Team dabei!

Nach einer erfolgreichen Teilnahme 2018 im Team Gemeindevertreter Stockelsdorf will der Ortsverband Stockelsdorf der GRÜNEN beim Stadtradeln vom 01. – 21.09.2019 als eigenständiges Team „GRÜNE Radler Stodo“ teilnehmen und ruft alle GRÜNEN Mitglieder und Freunde zur aktiven Teilnahme auf.
Ziel des Stadtradelns ist es, umweltbewusste Bürger*innen für das Umsteigen auf das Rad zu motivieren. Die meisten Wegstrecken, die wir im Alltag zurücklegen erfolgen im Umkreis von 5 km – eine ideale Wegstrecke für das Rad. Radfahren schont die Umwelt (Feinstaubbelastung durch Abgase des Kfz-Verkehrs (Verbrennungsmotoren) und fördert unsere Gesundheit durch Bewegung (Herz-Kreislauf und Gewicht) und erspart das teure Fitness-Studio.
Mitmachen lohnt sich – sei dabei!

 

16.06.2019

Redebeitrag und Gegenantrag zum SPD-Antrag zur Erklärung des Klimanotstands

Die Jugend, angeführt von Greta und Rezo, hat in Deutschland bei dieser EU-Wahl für ein politisches Erdbeben gesorgt und die etablierten Parteien gehörig aufgeschreckt! Wer jetzt noch glaubt, er kann so weitermachen wie bisher oder gar über die Einschränkung der Meinungsfreiheit laut nachdenkt, der hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden!

Und da ist mir der SPD-Antrag viel zu billig und von gestern.

Die Idee, den Klimanotstand zu erklären, stammt aus der Zeit vor der EU-Wahl. Spätestens seit dem ist Allgemeingut geworden, was Friday und der Youtube-Blogger Rezo schon vorher klar gemacht haben: Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Handlungsproblem!!!

Wenn die SPD Stockelsdorf meint, sich hiermit an die Spitze der Bewegung stellen zu können, so irrt sie sich. Sie läuft der Bewegung weiter hinterher.

Im zweiten Satz möchte die SPD: „die Gemeindevertretung Stockelsdorf berücksichtigt ab sofort bei ihren Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima und bevorzugt Lösungen, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken“.

Also das ist mir so jetzt viel zu billig!

Darf es denn auch mehr Kosten?

Oder wird unser Ausschussvorsitzender Jens Andermann bei unseren Vorschlägen zur Verbesserung der Linie 17 wie beim letzten Mal wieder aufschreien: „Niemals! Das ist viel zu teuer!“

Im dritten Satz soll die GV die Bürgermeisterin alle 6 Monate um einen Sachstandsbericht bitten über Fortschritte und Schwierigkeiten auf dem Weg zu Reduktion der Emissionen.

Wir haben bereits einen Klimaschutzmanager für genau dieses Bedürfnis! Und Herr van der Poel hat auch gerade hierzu seinen Bericht abgegeben. Während wir hier Vorschläge zum weiteren Vorgehen machten, fiel die SPD nicht gerade durch besonderes Engagement auf.

Auch hier haben wir als GV in Wahrheit kein Erkentnisproblem, schließlich ist unser Klimaschutzprogramm voller konkreter Maßnahmenvorschläge, die für Jahre reichen.

Auch hier haben wir ein Handlungsproblem!

Die Wähler haben gesprochen und die Politik muss jetzt liefern.

Für Stockelsdorf heißt das jetzt Gas geben, und die Gemeindevertreter müssen auch die entsprechenden Beschlüsse fassen.

Der gesamte Energiebedarf teilt sich in vier Sektoren auf.

1.     Prozessenergie für die Wirtschaft

2.     Strom

3.     Verkehr

4.     Hauswärme

Bei Prozessenergie in der Wirtschaft können wir nur zuarbeiten.

Beim Strom versorgen wir uns in unserer Kommune dank der vielen Windräder auf unserem Gebiet schon zu über 100% mit regenerativer Energie!

Es bleiben uns also zwei vorrangige riesige Aufgabengebiete: Die Verbesserung des ÖPNV in der ganzen Gemeinde und der weitere Ausbau von Nahwärmenetzen gekoppelt mit Wärmedämmung jetzt auch in  Altbaugebieten.

Beim ÖPNV reicht es nicht länger, den bestehenden Mangel zu verschlimmbessern. Die Nutzung wird sich auch nur verbessern, wenn das Angebot einen riesigen Sprung nach vorne macht. Das kostet Geld, die Politik muss es beschaffen!

Beim Angebot von Nahwärmenetzen haben unsere kommunalen Gemeindewerke bereits in zwei Neubaugebieten gezeigt, wie das geht. Die Bürger nahmen das mit großer Nachfrage an. Jetzt muss dringend der nächste Schritt in den alten Wohnbestand getan werden. Dazu eignet sich das Gebiet um den Königsberger Ring, der sowieso zur Sanierung ansteht.

 

Deshalb stellen Bündnis 90 / Die Grünen und CDU folgenden Gegenantrag:

1.     Die Verwaltung erarbeitet eine umfassende Vorlage zur Verbesserung des ÖPNVs und dessen Kosten. Dazu gehören:
- Die Verbesserung des Schülerverkehrs.
- Die Anbindung der Dorfschaften.

- Die Besserung der Taktung der Linie 17 und ihre direkte Anbindung an den Hauptbahnhof zur Verbesserung des Wegs zur Arbeit für alle Stockelsdorfer.
- Die Einführung eines probeweisen Nulltarifs für Nutzer der Linie 17 für ein Jahr.

2.     Verwaltung und Gemeindewerke werden beauftragt, mit Hochdruck an der Verwirklichung eines Nahwärmenetzes und dem attraktiven Angebot energetischer Bausanierung im Gebiet um den Königsberger Ring einschließlich Gerhart-Hauptmann-Schule und Kindergarten Arche Noah zusammen zu arbeiten.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an!

Text: Rolf Dohse

30.05.2019

Die Politik muss jetzt liefern!

Die Jugend, angeführt von Greta und Rezo, hat in Deutschland bei dieser EU-Wahl für ein politisches Erdbeben gesorgt und die etablierten Parteien gehörig aufgeschreckt! Wer jetzt noch glaubt, er kann so weitermachen wie bisher oder gar über die Einschränkung der Meinungsfreiheit laut nachdenkt, der hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden! Die Wähler haben gesprochen und die Politik muss jetzt liefern. Für Stockelsdorf heißt das jetzt Gas geben. Wir haben ja schon ein Klimaschutzprogramm und mit dem Klimaschutzmanager Manuel van der Poel eine Verwaltungskraft, die sich ausschließlich mit dessen Umsetzung befasst. Aber die Gemeindevertreter müssen auch die entsprechenden Beschlüsse fassen. Hier gibt es zwei vorrangige riesige Aufgaben: Die Verbesserung des ÖPNV in der ganzen Gemeinde und weiterer Ausbau von Nahwärmenetzen gekoppelt mit Wärmedämmung jetzt auch in Altbaugebieten. Beim ÖPNV reicht es nicht länger, den bestehenden Mangel zu verschlimmbessern. Die Nutzung wird sich auch nur verbessern, wenn das Angebot einen Sprung macht. Das kostet Geld, die Politik muss es beschaffen! Beim Angebot von Nahwärmenetzen haben unsere kommunalen Gemeindewerke bereits in zwei Neubaugebieten gezeigt, wie das geht. Die Bürger nahmen das mit großer Nachfrage an. Jetzt muss dringend der nächste Schritt in den alten Wohnbestand getan werden. Dazu eignet sich das Gebiet um den Königsberger Ring, der sowieso zur Sanierung ansteht.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an!

 

18.05.2019

Gemeinwohlökonomie

Auf Initiative von Rolf Dohse (Grüne Stodo) und Dank der Einladung der Verwaltung Stockelsdorf haben sich gestern Politiker aller Fraktionen und Parteien sowie Mitarbeiter der Verwaltung Stockelsdorf näher mit der Gemeinwohl Ökonomie und den 17 Verhaltensregeln der SDG(Sustainable Development Goals) auseinander gesetzt. Der ehrenamtliche Bürgermeister von Klixbüll, Werner Schweizer erklärte uns, wie er in seiner Gemeinde dieses sehr interessante Thema angegangen ist und wie so ein Audit vonstatten geht. Nun liegt es an uns, den Parteien und der Verwaltung, dieses Thema zu erkunden und vielleicht auch für uns nutzbar zu machen und gegebenenfalls auch Stockelsdorf zu auditieren. Ausnahmslos alle haben wohl den Wert und die Chance gesehen, aber auch die Arbeit, die in so ein Projekt investiert werden muss.

Weitere Infos unter: https://www.ecogood.org/de/ und Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg

GRÜNE im Gespräch

für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger

jeweils jeden 1. Montag im Monat

19.00 Uhr - ATSV Heim, Stockelsdorf

Trotz trüben und zum Teil feuchten Maiwetters trafen sich am Mittwoch fast 30 Interessierte in der Wüstenei, um der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin und Pflanzenheilkundlerin Iris Bein bei einem kurzen Spaziergang durch die Wüstenei zu folgen, bei dem sie einzelne Wildpflanzen, deren Besonderheiten und Heilwirkung wortgewandt und auch witzig erläuterte.   Mehr »

06.05.2019

Europawahl 2019

  • Vorbereitungen für die Europawahl 2019
  • Vorbereitungen für die Europawahl 2019
  • Vorbereitungen für die Europawahl 2019
  • Vorbereitungen für die Europawahl 2019

Wir vom Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stockelsdorf haben lange überlegt, ob Wahlplakate überhaupt noch zeitgemäß/umweltbewusst sind oder ob ein rein “digitaler Wahlkampf” die bessere Alternative ist. Entschieden haben wir uns letztendlich für das hoffentlich etwas umweltbewusstere Bekleben von vorhandenen Dreiecks-Aufstellern mit Papierplakaten, um auf diese Weise so wenig (nicht-recycelbaren) Müll wie möglich zu produzieren. Am Samstag, 04.05.2019, ging es los: Säubern der Aufsteller, Kleister Anrühren, Plakate Aufkleben + Trocknen lassen und anschließend in der Gemeinde Stockelsdorf aufstellen.

Nun hoffen wir auf eine starke Wahlbeteiligung und natürlich einen Wahlausgang, bei dem Umweltschutz (Natur, Mensch, Tier, …) Groß geschrieben wird.

09.04.2019

EU-Agrarpolitik: Europawahl wird zur Abstimmung über Umwelt- und Artenschutz

von Sven Giegold, Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen zur Europawahl

In der letzten Woche hat der Agrarausschuss des Europaparlaments über die Reform der Europäischen Agrarpolitik (GAP) entschieden. Bei dieser Abstimmung hat sich eine ganz Große Koalition aus Konservativen, etlichen Sozialdemokraten und Liberalen jeglicher substanzieller Änderung in der Agrarpolitik verweigert.

So wurden zahlreiche gemeinsame Änderungsanträge von Grünen und Linken durch eine Schwarz-Rot-Gelbe Mehrheit abgelehnt. Bei diesem Anträgen ging es unter anderem um folgendes: Wir wollten den Teil der Direktzahlungen an die Bauern begrenzen, der nur von der Größe der bewirtschafteten Flächen abhängt. Diese Änderung hätte bäuerliche Betriebe gegenüber großen Agrarriesen gestärkt, die zur Zeit 80 Prozent der Direktzahlungen erhalten. Diese Direktzahlungen wollten wir auch an verbindliche Umweltschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel der Verringerung des Einsatzes von Pestiziden, koppeln. Das Scheitern dieser Anträge ist angesichts des dramatischen Artensterbens bei Insekten, Vögeln und Co. eine sehr schlechte Nachricht. Das Artensterben steht in direktem Zusammenhang mit massiven Pestizideinsatz in der Landwirtschaft. Während die Bürgerinnen und Bürger in Bayern per Volksbegehren für mehr Artenschutz gesorgt haben, machen Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberale im Europaparlament das Gegenteil.

Noch ist aber nicht aller Tage Abend. Denn der Beschluss des Agrarausschusses kommt zu spät, um noch vor der Wahl im Europaparlament endgültig beschlossen zu werden. Das heißt, das nächste Europaparlament kann diese Entscheidung schon im Juli revidieren. Mit anderen Worten: Diese Europawahl ist entscheidend für die EU-Agrarpolitik der Zukunft. Entweder die schlechten Zustände in der Agrarpolitik werden zementiert oder wir bringen den Sektor auf einen nachhaltigen Weg. Durch die rückwärtsgewandte Politik einer unheiligen Allianz von Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen, würde das Artensterben, ungehemmter Pestizideinsatz, Tierleid und Umweltzerstörung weitergehen.

Die Bürgerinnen und Bürger haben es jetzt in der Hand am 26.05. bei den Europawahlen ihre Stimme für eine andere Form der Landwirtschaft abzugeben. Die Europawahl muss zu einer Abstimmung über Umwelt- und Artenschutz werden. Denn nur wenn es keine Mehrheit mehr für das Weiter-So im nächsten Europaparlament gibt, haben Bienen, Vögel, Fledermäuse und Co. eine Chance.

14.01.2019

Grüne Klausur am 06.01.2019

Auf der Tagesordnung der „Grünen Klausur“ des OV BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stockelsdorf standen unter anderem wieder die Themenschwerpunkte Natur & Umwelt, Verkehr & Wohnen, Bildung & Soziales und Wirtschaft & Finanzen.

Es wurden Themen wie die (gesunde!) Ernährung in Schulkantinen, geeignete Flächen/Wege für weitere Blühstreifen, die Neueröffnung des Krumbecker Hofes (Solidarische Landwirtschaft), die Beantragung von Fördermitteln unter anderem im Zusammenhang mit Renaturierungsmaßnahmen angesprochen. Außerdem wurde überlegt, wie man die Dörfer besser an den ÖPNV beziehungsweise den Ortskern von Stockelsdorf anbinden kann, wie die E-Mobilität verbessert und ein „Hin zum Fahrrad, weg vom Auto“ beworben werden könnte.

Für die neue Buslinie sollen zukünftig vor Einführung weiterer Maßnahmen (Haltestellen, Wegeführung, andere/zusätzliche Zeiten et cetera) gezielte Bestandsanalysen durchgeführt werden. Außerdem soll die Finanzierung der Straßenausbaubeiträge nicht aus den Augen verloren werden.

Ferner kamen Themen auf den Tisch wie Zugangskriterien für Kitas, eine mögliche Erhöhung der Gewerbesteuer und das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie.

Wir haben uns viel vorgenommen und hoffen, im vor uns liegenden Jahr 2019 viel Gutes für Stockelsdorf und unsere Umwelt auf den Weg zu bringen.

23.11.2018

ÖPNV in Stockelsdorf

Neben den Dörfern soll der ÖPNV jetzt auch im Ort Stockelsdorf erweitert und verbessert werden. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit unserer Verwaltung wurden die neuen Pläne der Stadtwerke Lübeck jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neu ist, dass die Linie 17 jetzt ganztags über Dorfstraße und Rensefelder Weg nach Schwartau und zurück verkehrt. Dafür wurde die Linienführung der Linie 9 verändert. Sie führt jetzt von der Marienburgstraße direkt in die Lohstraße und nicht mehr über Ahrensböker Straße und Hohlweg. Damit wird auch der gesamte Wohnbereich um die Flurstraße besser angebunden.

Diese Veränderungen kosten 220.000 Euro als Zuschuss an die Stadtwerke Lübeck, woran sich Bad Schwartau zur Hälfte beteiligt.

Auf der Versammlung wurde nun auch sehr viel Unmut und Empörung geäußert.

Dies betraf vor allem den Wegfall der kurzen Verbindung vom Bäckergang über die Ahrensböker Straße, die dadurch schlimmer wird, dass die Linie 17 zunächst nur im Stundentakt fährt (die 9 fährt halbstündig). Kritisiert wurde auch, dass die 17 nicht länger am Abend und auch nicht am Wochenende fährt.

Ein weiterer heftiger Kritikpunkt war, dass die Schüler in Bad Schwartau nicht rechtzeitig in den Unterricht kommen, zumal im neuen Fahrplan der Bus in Zukunft am ZOB endet. Auch die geänderten Anfangszeiten der Hilgendorfschule passen nicht zu den Busfahrzeiten.

Der letzte heftige Kritikpunkt betraf den Anschluss der Linie 9 an die Zugabfahrts- und –ankunftzeiten von und nach Hamburg.

Leider werden die Fahrpläne des ÖPNV nur einmal im Jahr geändert, im Dezember, da dies ein sehr komplexer Planungsprozess sei.

Die Planungen für den nächsten Fahrplanwechsel beginnen aber gleich im neuen Jahr, Änderungswünsche müssen bis zum Sommer abgesprochen werden.

Wir meinen, hier müssen alle Beteiligten kräftig nacharbeiten.

Wir Grünen sind auch dafür, weitere Verbesserungen, was Taktzeiten und Fahrzeiten am Abend und am Wochenende betrifft, durchzusetzen, vor allem für die Linie 17!

Des weiteren werden wir prüfen, wie eine direkte Anbindung der Ahrensböker Straße weiterhin gewährleistet werden kann. Dies wäre auch durch die Autokraft möglich oder durch einen gemeindeeigenen Bürgerbus, der auch das Gewerbegebiet am Funkturm anschließen soll. Hierzu haben CDU und Grüne bereits eine Idee der Interessensgemeinschaft der Stockelsdorfer Unternehmer (IGSU) aufgegriffen und werden dazu in der nächsten Gemeindevertretung einen Antrag einbringen. Hier wären dann auch noch kurzfristig Verbesserungen möglich.

Wir sind bereit, dafür erheblich mehr Geld in die Hand zu nehmen. Dazu müssen dann aber auch zur Gegenfinanzierung die Hebesätze für einige Steuern heraufgesetzt werden.

Bei allem werden wir die Öffentlichkeit erneut rechtzeitig beteiligen!    

16.11.2018

Gymnasium in Stockelsdorf? Eine Gespensterdebatte!

Auslöser der neuen Debatte über ein Gymnasium in Stockelsdorf ist der marode Zustand des Gymnasiums am Mühlenberg in Bad Schwartau. Wir hören, dass die Politik dort unentschieden ist zwischen einem mindestens 30 Millionen Euro teuren Neubau und einer fast gleich teuren Renovierung. Wenn nun ein Neubau erwogen wird, warum sollte der nicht in Stockelsdorf stehen?

Nun der Haken daran ist, dass darüber nur Bad Schwartau entscheiden kann, denn nur dort ist ein Gymnasiumstandort vom Land genehmigt, und so wird es wohl auch bleiben. Denn weder wird Bad Schwartau auf diesen Standort verzichten wollen, noch wird die Landesregierung ihn streichen wollen, denn Bad Schwartau ist ein Stadtrandkern 1. Ordnung und Stockelsdorf nur 2.Ordnung!

Ein Neubau in Stockelsdorf wäre aus gesamtwirtschaftlicher Sicht auch sehr viel teurer und damit nicht sinnvoll, denn unberührt vom desolaten Schulgebäude steht in Bad Schwartau eine neue Mensa zu 6 Mio, eine funktionierende Großsporthalle, ein Sportplatz und das Grundstück in zentraler Lage ist ja auch vorhanden.

In Stockelsdorf kämen alle diese Kosten von grob geschätzt mindestens 16-20 Millionen noch obendrauf und summieren sich damit auf bis zu 50 Millionen – zu heutigen Preisen! Dabei haben wir das dafür einzig in Frage kommende Grundstück am Rensefelder Weg noch gar nicht gekauft. Allein für die Beantragung des Baurechts und die Planung für einen Schulneubau gingen nochmal über fünf Jahre ins Land!

Und das alles für eine Verkürzung des Schulwegs für Stockelsdorfer Kinder um ca 1,5 km!

Und jetzt kommt die FDP allen Ernstes auch noch mit der Idee eines zusätzlichen Gymnasiums in Stockelsdorf, hofft darauf, dass trotz freier Schulwahl bei unterschiedlichen Schulprofilen alle 470 Stockelsdorfer Kinder, die jetzt auf Gymnasien in Bad Schwartau oder Lübeck gehen, hier bleiben und zusätzliche Schüler aus Stormarn, Ahrensbök und Lübeck dazukommen. Denn für einen realistischen Betrieb wären dauerhaft über 675 Schüler erforderlich. Dies ist nicht nur äußerst fragwürdig, sondern würde ja auch bedeuten, dass das Gymnasium am Mühlenberg nicht mehr genug Schüler hätte (zur Zeit 300 aus Stockelsdorf), weshalb das Land ja auch niemals einen zusätzlichen Standort in Stockelsdorf genehmigen würde!

All das sollte ein Landtagsabgeordneter Hansen (FDP) wissen, und aufhören, den Eltern in Stockelsdorf in unverantwortlicher weise falsche Hoffnungen zu machen!

Zum weiteren Vorgehen werden CDU und Grüne die Stockelsdorfer Verwaltung beauftragen, die erforderlichen Gespräche für eine gedeihliche Zusammenarbeit mit der Bad Schwartauer Verwaltung zu führen.

28.10.2018

Die Küste wird geputzt: Teil II oder Coastal Cleanup Day

Wie LN Online bereits am 14.09.2018 berichtete, zogen viele Freiwillige am Sonnabend los, um im Norden Strände sowie Seen und Flüsse von Müll zu befreien. So auch der Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Stockelsdorf. Am Vormittag ging es zum Brodtener Ufer, der Steilküste an der Lübecker Bucht (Ostsee) zwischen Lübeck-Travemünde und Niendorf in Schleswig-Holstein. Neben Unmengen von leeren Flaschen, die achtlos in die Böschung am Strand geworfen worden waren, wurden Socken, ein Grillrost, ein abgebrochener Spazierstock, ein kaputter Regenschirm, Grillutensilien, Kronkorken, eine Hundeleine und im Uferbereich im Wasser schwimmend viele Plastiktüten gefunden. Bereits nach zwei Stunden Sammeln waren vier große Müllsäcke gefüllt. Anlass genug, um über den eigenen Müllkonsum einmal nachzudenken – und auch im nächsten Jahr wieder mit bei der Aktion dabei zu sein.

05.08.2018

Wolfgang Hantel verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik

Wolfgang Hantel lud die Stockelsdorfer Grünen ein, um sich für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit zu danken und Abschied von der Kommunalpolitik zu nehmen.

Seit 1976 war er zunächst für die SPD sowohl in der Gemeindevertretung als auch acht Jahre im Kreistag aktiv, hier zuletzt als Vorsitzender des Bauausschusses. Nach seiner Trennung von der SPD blieb der gelernte Bauingenieur und Architekt seinem Fachgebiet treu und war von 1998 bis 2018 als wählbarer Bürger Vertreter der Grünen im Bauausschuss. Quer durch alle Parteien genoss dieser streitbare Querdenker für seine Sachkompetenz Respekt. Für die Gemeinde Stockelsdorf hat er sich in ganz besonderer Weise verdient gemacht durch seine unentgeltliche Leistung für das Stockelsdorfer Herrenhaus, für das er als Architekt nicht nur alle Pläne anfertigte, sondern auch die Bauleitung übernahm!

Im Namen der Stockelsdorfer Grünen dankte der Fraktionsvorsitzende Rolf Dohse ihm mit einer Präsentkiste für die engagierte, gute Zusammenarbeit und seine Verdienste für Stockelsdorf.

14.06.2018

Rolf Dohse zur Kooperationsvereinbarung mit der CDU

Die Fraktion der Grünen hat erneut eine Kooperationsvereinbarung mit der CDU geschlossen, weil sich die Zusammenarbeit in der letzten Legislatur bewährt hat und wir uns erneut auf wichtige inhaltliche Ziele einigen konnten.

Es hat sich gezeigt,  dass bei einer Kooperation sich beide Partner bei ihren Anträgen und Ideen mit Wohlwollen begegnen und so viele konkrete Fortschritte für unsere Gemeinde erreicht werden können.

Kooperationsvereinbarung zwischen den Fraktionen der CDU und Bündnis 90/Die Grünen in der Stockelsdorfer Gemeindevertretung

Die Fraktionen von CDU und Bündnis90/Die Grünen stellen fest, dass sie in wesentlichen Punkten der Finanzpolitik, der Familienpolitik sowie der Umweltpolitik und der Bewältigung der Herausforderungen der Energiewende über große inhaltliche Schnittmengen und gemeinsame Positionen verfügen. Für die Dauer der Wahlperiode 2018-2023 vereinbaren die Fraktionen daher eine vertiefte Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung und den gemeindlichen Ausschüssen und Gremien. Wesentliche Handlungsfelder im Rahmen der Zusammenarbeit sind dabei:

Finanz- und Wirtschaftspolitik

Eine nachhaltige Finanzpolitik der Gemeinde Stockelsdorf ist vorrangiges Ziel der Fraktionen. Es wird eine enge Beratung im Vorfeld der Aufstellung der Haushaltspläne vereinbart. Die Fraktionen bekennen sich zu bereits geplanten Bauvorhaben wie zum Beispiel dem Feuerwehrneubau. Zukünftige Investitionen mit großen finanziellen Volumen bedürfen jedoch einer genauen Prüfung. Die Modernisierung des Herrengartens wird angestrebt, steht aber unter Finanzierungsvorbehalt. Eine Erweiterung des Herrengartenparks ist derzeit nicht umsetzbar.
Es finden keine Steuererhöhungen statt. Nur wenn die höheren Einnahmen durch die Novellierung des FAG die zusätzlichen Kosten, die durch den Wegfall der Straßenausbaubeiträge entstehen nicht kompensieren, ist eine moderate Steueranpassung zu prüfen.
Ein Arbeitskreis „Wirtschaftsförderung und digitale Zukunftsplanung“  ist zu installieren.
Die Digitalisierung der Verwaltung, insbesondere das digitale Angebot von Dienstleistungen für den Bürger, ist voranzutreiben und die benötigten Mittel dafür bereitzustellen.
Es ist ein Konzept für professionelles, öffentliches WLAN zu erarbeiten.

Bauen in Stockelsdorf

Die Fraktionen bekennen sich zum Grundsatz der Bodenvorratspolitik und sind sich darüber einig, dass die Anwendung dieses Prinzips stets vorrangig ist. Es besteht Einigkeit, dass eine weitere maßvolle und bedarfsgerechte Wohngebietsausweisung  inklusive Hintergrundbebauung zur Auslastung der gemeindlichen Infrastruktur sowie Verbesserung der Finanzlage der Gemeinde vor dem Hintergrund des demografischen Wandels betrachtet werden muss.
Eine nachhaltige Planung von Gewerbegebietsflächen, die je nach Bedarf zu erschließen sind, ist durchzuführen.
Es ist juristisch zu prüfen, ob die Vergabe von Grundstücken zur Wohnbebauung unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten durchgeführt werden kann. Die Belegung vorhandener Sozialwohnungen soll überprüft werden. Sozialer Wohnungsbau ist erwünscht, scheint aber aufgrund der momentanen Situation im Wohnungsbau nicht umsetzbar zu sein. Geschosswohnungsbau mit Erstbelegungsrecht für die Kommune sowie Mehrgenerationenwohnen und der Bau von Eigentumswohnungen soll weiter gefördert werden.

Familienpolitik/Sozialpolitik

Es besteht  Einigkeit darüber, die Versorgung mit bedarfsgerechten Betreuungsplätzen vor allem im Bereich U3 weiter voran zu treiben und die Betreuungszeiten auszubauen. Dabei ist nicht nur die Schaffung von ausreichenden Betreuungsplätzen, sondern auch die weitere Verbesserung der Qualität von Bedeutung, das heißt insbesondere bedarfsgerechte Öffnungszeiten.

CDU und Grüne arbeiten gemeinsam an den Themen Mehrgenerationen-Wohnprojekte, Sport, Ganztagsschule, Schulsozialarbeit. Gebühren für soziale Angebote werden erhoben und orientieren sich an der finanziellen Leistungsfähigkeit der In- Anspruch-Nehmenden.

Verkehr

Die Sanierung von gemeindlichen Straßen wird im Einzelfall unter Maßgabe der Dringlichkeit und Finanzierbarkeit gemeinsam beraten, um den vorhandenen Sanierungsstau abzubauen. Die Wohnqualität soll durch mögliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen (Tempo 30, bauliche Beschränkung an Ortseingängen) verbessert werden.
Es ist ein eigenes Radwegekonzept zu erstellen, dessen Umsetzung beim Kreis Ostholstein mit Nachdruck einzufordern ist.
Der Ausbau des ÖPNV, Schulbusverkehrs und der E-Mobilität sind zu fördern.
Zur Weiterentwicklung des Ortskerns, insbesondere zu Maßnahmen der Verkehrsberuhigung soll ein Workshop durchgeführt werden.
In der oberen Ahrensböker Straße sind Maßnahmen zur Schulwegsicherung zu prüfen (Bedarfsampel Einmündung Bäckergang, Fahrradschutzstreifen).

Energiepolitik, Umwelt- und Klimaschutz

Wir unterstützen die Arbeit des Klimaschutzmanagers, beraten über seine Tätigkeitsziele und die mögliche Etablierung eines Lenkungsgremiums und unterstützen seine Arbeit.

Wir befürworten die Quartierssanierung, um Maßnahmen zu bündeln und den Ressourcenverbrauch von Wohngebäuden kostengünstig und effizient zu verringern. Die Bürger sollen Naturgebiete möglichst nah auf grünen Zuwegungen erreichen können.

Eine organisatorische Bündelung und Ausweitung der Umweltschutzaufgaben im Rahmen der Bauverwaltung ist zu prüfen.

Blühstreifen und –wiesen sowie Streuobstwiesen auf gemeindeeigenen Flächen sind auszuweiten.

Ein Baumschutzkataster auf freiwilliger Basis wird befürwortet.

Organisation der Zusammenarbeit

Es wird vereinbart, dass die Fraktionen sich regelmäßig über die zu beratenden Themen im Vorfeld von Sitzungen der gemeindlichen Gremien austauschen und gegebenenfalls in gemeinsamer Fraktionssitzung darüber beraten. Gemeinsame politische Initiativen sollen in Form gemeinsamer Anträge in die Gremien eingebracht werden.

In dem Bewusstsein auch unterschiedlicher Politikansätze der beiden Fraktionen und unbeschadet der getroffenen Regelungen wird vereinbart, etwaige Konfliktpunkte zwischen den Fraktionen rechtzeitig zu identifizieren und nach Lösungen zu suchen.

Ist erkennbar, dass es über einen Sachverhalt Auffassungsunterschiede gibt, sind die Fraktionen gehalten, diese zeitnah einander mitzuteilen. Den Fraktionsvorständen obliegt es, wenn möglich gemeinsam geeignete Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und den Fraktionen zu unterbreiten. Wenn die Meinungsunterschiede nicht zu überwinden sind, können Anträge auch nur von einem Kooperationspartner eingebracht werden.

Wenn Initiativen und Anträge außerhalb der in dieser Vereinbarung genannten Bereiche oder auf Grund aktueller Entwicklungen eingebracht werden sollen, informieren sich die Fraktionen zunächst und stimmen ein Vorgehen ab.

Die Fraktionen streben eine Beschlussfassung über die vorliegende Vereinbarung durch die geeigneten und legitimierten Gremien der Parteien an.

 

25.05.2018

Radtour über die Dörfer

Der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen lädt zu einer Radtour durch die Dorfschaften der Gemeinde Stockelsdorf ein. Start ist am Samstag, 09.06.2018 um 10:00 Uhr am Rathaus.

In einer gemütlichen Runde wird es circa 25 km über Eckhorst, Arfrade, Obernwohlde, Krumbek, Dissau, Curau, Malkendorf, Horsdorf, Klein Parin und Pohnsdorf zurück nach Stockelsdorf gehen.

Der Ortsverband bittet alle interessierten Stockelsdorfer, Picknick selbst mitzubringen.

Unterwegs werden Pausen eingelegt. Die Radtour ist für Jung und Alt geeignet.

Wir wollen nicht rasen sondern radeln, so Gerald Tretow von den Grünen. Mit allen Sinnen kann die sommerliche Natur erlebt werden. Am Wegesrand lässt sich einiges entdecken und mancher Ausblick über Felder, Knicks und Wälder  lädt zum Verweilen ein. Und Zeit für ein Gespräch untereinander wird auch möglich sein. Die Grünen freuen sich auf viele Radler.

16.05.2018

Vier Sitze erhalten trotz Verkleinerung des Gemeinderats

Ein großer Dank an alle Wählerinnen und Wähler von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN in Stockelsdorf!

Sie gaben uns 12,9 % aller Stimmen. Das ist ein Prozent mehr als in der letzten Kommunalwahl. So haben Sie uns geholfen, unsere bislang vier Sitze im Gemeinderat zu erhalten. Wir sehen das als Vertrauensbeweis und Erfolg, denn immerhin trat eine Wählervereinigung mehr an als 2013, und im Endergebnis besteht der Gemeinderat nun nur noch aus 29 statt bislang 31 Sitzen, da die „großen“ Parteien und auch die UWG alle Federn lassen, das heißt mindestens einen Sitz abgeben mussten.

Noch besser waren die Ergebnisse in der gleichzeitig stattfindenden Kreistagswahl: BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN in Stockelsdorf erhielten je nach Wahlkreis 14-19 %. Damit tragen wir bei zu dem großartigen Gesamtergebnis im Kreis: 16,2%! So viel wie nie zuvor!

Wie immer freuen wir uns über Anregungen und Wünsche zu allen GRÜNEN Themen, entweder per Mail oder im direkten Gespräch mit uns.

Sabine Gall-Gratze,

Ortverein Stockelsdorf

29.04.2018

Kurzerhand selbst angepackt – GRÜNE pflanzen Linde

Endlich hat die Linde aus dem Garten von Wolfgang Hantel ein neues Zuhause gefunden! Die Linde, die aus Platzgründen verpflanzt werden musste, wurde bereits im Herbst der Gemeinde und letztlich dem Bauhof Stockelsdorf angeboten. Auch wurde von dort der Standort - an der Alten Segeberger Straße - benannt. Offenbar aus anderweitig vorrangigen Aufgaben konnte von dort keine Verpflanzung vorgenommen werden. Da eine Verpflanzung notwendig und von der Wetterlage her Eile geboten war, packten Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kurzentschlossen an. Hoffen wir nun, dass die Linde gut anwächst und schon bald Vögeln und Insekten ebenfalls ein neues Zuhause bieten kann!

08.04.2018

Kommunalwahlkampf 2018

Als Auftakt des Kommunalwahlkampfes haben die Grünen Stockelsdorf ihre Wahl-Plakate aufgehängt.
Mit Rad und Anhänger waren wir am Samstag, den 7. April, in Stockelsdorf unterwegs.
Die nächsten vier Freitage und Samstage werden Infostände an den Supermärkten erfolgen.
Die Grünen werden dort ihr Wahlprogramm verteilen und freuen sich auf interessante Gespräche und Diskussionen.

22.03.2018

Erinnerung und Mahnung

Bei einem Besuch informierten sich die Stockelsdorfer GRÜNEN über die Arbeit und die Entstehung der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök. Dazu eingeladen hatte die Landtagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen, Marlies Fritzen.

"Erinnerung bleibt nur lebendig, wenn sie weiter gegeben wird. Und wenn es Menschen gibt, die sich dafür einsetzen." begründet Marlies Fritzen ihr langjähriges Engagement für die KZ-Gedenkstätte Ahrensbök. "In Zeiten, in denen Rechtspopulisten im Landtag sitzen und Rassismus und Nationalchauvinismus wieder salonfähig werden, leisten Gedenkstätten Demokratiearbeit."

Die Stockelsdorfer GRÜNEN sind beeindruckt von der Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte und der langjährigen, ehrenamtlichen Arbeit vor Ort. Aber auch die Zukunft der Gedenkstätte, dessen Trägerverein Nachwuchssorgen plagen, war Thema des Rundgangs. "Als Politik wollen und müssen wir die vorbildliche Arbeit der Gedenkstätte unterstützen. Wir brauchen die Gedenkstätte als außerschulischen Lernort gegen das Vergessen." lobt Sabine Gall-Gratze, Vorsitzende des Ortsverbands und Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl, das Engagement.

Für die Stockelsdorfer GRÜNEN ist die Erinnerung an das Geschehen der NS-Zeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Damit die Geschichte lebendig bleibt und professionell vermittelt wird, bedarf es der Unterstützung von Land, Kreis und der Kommunen. Nur so wird man nach Auffassung der GRÜNEN die Arbeit in Ahrensbök dauerhaft in der Gesellschaft verankern können.

Stockelsdorfer Bürger wurden von den Nationalsozialisten verfolgt und im KZ Ahrensbök inhaftiert. Der Todesmarsch von Ausschwitz zur Cap Arcona nach Neustadt verlief über Stockelsdorfer Gebiet. Auch dies dokumentiert die Gedenkstätte in Ahrensbök. "Geschichte, die uns ganz nah ist, und auch eine Mahnung bedeutet. Wir werden daher beantragen, dass die Gemeinde Stockelsdorf wie der Kreis Ostholstein und die Kommunen Ahrensbök, Eutin und Süsel Mitglied des Trägervereins der Gedenkstätte wird." kündigte Sabine Gall-Gratze nach dem Besuch an.

11.03.2018

GRÜNES Kommunal-Programm 2018 – 2023

Wir GRÜNE wollen Stockelsdorf ökologisch und nachhaltig weiter entwickeln – aus Verantwortung für zukünftige Generationen.

Natur und Umwelt

  • Konsequente Umsetzung des Klimaschutz-Konzeptes und Unterstützung des Klimaschutzmanagers

  • Insektenfördernde Bepflanzung von gemeindeeigenen Flächen und Verzicht auf Glyphosat
  • Anpflanzung von Streuobst-Wiesen auf gemeindeeigene Flächen (biologische Vielfalt)
  • Renaturierung der Barger Au, des Landgrabens, des Klosterlaufes

  • Baum-Kataster zum Schutz des ortsbildprägenden Baumbestandes

  • Nahwärme-Versorgung (Blockheizkraftanlagen der Gemeindewerke) als Maßnahme der Quartiersanierung

  • Solar-Kataster erstellen

  • Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern gemeindeeigener Gebäude

Verkehr und Wohnen

  • Erstellung eines Radwege-Konzeptes

  • Ausbau von Radwegen und Fahrrad-Schutzstreifen sowie Abstell-Anlagen an Bushaltestellen

  • Umsetzung des „sharedspace“-Konzeptes in der unteren Ahrensböker Straße

  • Einrichtung einer 30 km –Zone in der oberen Ahrensböker Straße (Schulweg-Sicherung)

  • Verkehrsberuhigung der Segeberger Straße

  • Errichtung einer neuen Buslinie Dorfstraße – Rensefelder Weg – ZOB-Bad Schwartau (Neubaugebiet Bohnrader Weg, Hilgendorf-Gemeinscheinschafts-Schule, Sportanlage Rensefelder Weg, Neubaugebiet Rensefelder Weg, Leibniz-Gymnasium, ZOB-Bad Schwartau)

  • Anruf-Bus für die Dorfschaften

  • Sozialer Wohnungsbau (bezahlbare Mieten für Singles, Familien und Seniorinnen)

Bildung und Soziales

  • Bedarfsgerechte tägliche Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten für berufstätige Eltern und Ferienbetreuung

  • Erhöhung des Personalschlüssels in den Kindertagesstätten mit Qualitätssteigerung in der Betreuung

  • Gerechte Sozialstaffel für Alleinerziehende und Familien mit geringen Einkommen

  • Weitere Natur-Kindertagesstätte

  • Umsetzung der UN – Behindertenrechtskonvention in allen öffentlichen und privaten Bereichen, dass heißt Inklusionsplätze in allen Kindertagesstätten, Grundschulen und in der Gemeinschaftsschule sowie barrierefreie Gebäude – zum Beispiel Arztpraxen, Geschäfte, öffentliche WC. Erstellung eines barrierefreien Stadtplanes in Zusammenarbeit mit dem „Arbeitskreis Inklusion“ der Verwaltung.

  • Besetzung der seit einigen Jahren vakanten Stelle der Gleichstellungs-Beauftragten (Vollzeit-Stelle)

Finanzen und Wirtschaft

  • Ausgeglichene Haushaltsplanung ohne Neu-Verschuldung

  • Moderate Anpassung der Grund- und Gewerbesteuer (Kreisdurchschnitt)

  • Fortsetzung der Bodenvorratspolitik (Bauland)

  • Bedarfsgerechte Erweiterung von Gewerbegebieten

  • Ansiedlung und Förderun von regionalen Firmen

  • Neuorganisation des Bauamtes

  • Verwaltung als e-Verwaltung weiterentwickeln (zum Beispiel Online- Formulare)

09.03.2018

Mal wieder das Thema Gleichstellungsbeauftragte!

In nun schon anstrengender Regelmäßigkeit steht immer wieder das Thema “Ausschreibung der Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten“ auf der Tagesordnung unserer Gemeindevertretung. Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, da diese Stelle vom Gleichstellungsgesetz für alle Gemeinden und Städte in Schleswig-Holstein über 15.000 Einwohner eindeutig vorgeschrieben ist (Gleichstellungsgesetz vom 13. Dezember 1994) und immer wieder zugunsten der Frauenrechte nachgebessert wurde. Zuletzt hat das Land sogar anerkannt, dass es für diese vom Land verursachten Kosten Anteile selbst übernimmt. Da kann es doch ganz einfach sein, diese Stelle auszuschreiben!

Nicht aber für die hiesige konservative Mehrheit (CDU, FDP, UWG). Diese vorwiegend männlichen Senioren - ja, leider stimmen auch Frauen dagegen - verhindern mit einer unerträglichen Verzögerungstaktik seit Jahren die Ausschreibung immer wieder. Weder Sachargumente - über die man zwar trefflich streiten kann, die aber für uns GRÜNE eindeutig die Unterstützung der Frauen fordern - noch der Hinweis auf die Tatsache, dass auch Stockelsdorf dem Landesrecht eindeutig untersteht, können diese Haltung ändern.

Mag sein, dass bewusste Frauenförderung ein Thema ist, das Konservative abschreckt. Und wer die Möglichkeit, Frauen und Mädchen im Ort bewusst zu fördern, nicht unterstützt, darf doch mit Recht als konservativ bezeichnet werden. Wer dann aber noch öffentlich sagt, dass circa 60 junge Mütter, die sich in einer Sitzung im Juli 2017 über ein schwerfälliges Kita-System beschwerten, „nur Stunk und Lärm machen" (Zitat eines führenden CDU- Mitglieds in der Sitzung am 05.03.2018) wollten, hat sicherlich Bedürfnisse von Frauen noch immer nicht verstanden.

Trotzdem: Das alles wäre noch einfach eine unterschiedliche Position zu einem der vielen uns umgebenden Themen.

Schlimm finde ich aber: die Konservativen in Stockelsdorf sind sich dieser Verzögerungstaktik – auch wenn öffentlich anders argumentiert wird – bewusst und bestätigen diese lächelnd. Dass sie damit gegen ein Landesgesetz verstoßen, scheint sie nicht zu stören.

Dabei ist Stockelsdorf im Kreis schon lange berüchtigt für seine unverständliche Position: die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Ostholstein hat die Kommunalaufsicht schon vor Wochen darüber informiert, dass hier etwas nicht stimmt. Stockelsdorf ist die einzige Gemeinde dieser Größe im Kreis, die sich nicht an das Gesetz hält. Nachbargemeinden zeigen sich fassungslos angesichts dieses Gesetzesbruches, befragen uns, ob diese „Peinlichkeit“ immer noch existiere.

So darf es nicht weitergehen!

Zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises und der SPD, mit der wir in diesem Thema übereinstimmen, werden wir Schritte ergreifen, um diesen rechtswidrigen Zustand zu beenden.

Stockelsdorf muss ich an Gesetze halten wie alle anderen = eine Gleichstellungsbeauftragte muss eingestellt werden – so einfach ist das!

Text: Sabine Gall-Gratze

09.03.2018

Rückgang der Vögel

Weniger Vögel im Futterhaus?

Schon lange liegt der jetzt dicke Schnee, Eisregen und klirrende Kälte machen es den Kleintieren in unseren Breiten nicht einfach zu überleben. Für Vögel haben wir deshalb seit Jahrzehnten viele Varianten des altbekannten Vogelhauses oder eine moderneres, weil kotfreies Futtersilo. Dort beobachten viele von uns sie gerne, egal in welchem Alter.

Aber fällt Ihnen etwas auf?

Zu uns in die norddeutschen Gärten kommen immer weniger Vögel, auch immer weniger verschieden Arten. Verantwortlich dafür ist der Rückgang guter Lebensräume für viele von ihnen. So brauchen zum Beispiel das Rotkehlchen und der winzige Zaunkönig unaufgeräumtes Gebüsch, um dort Unterschlupf zu finden, während die Meisen gerne in – nicht schon im Herbst abgeschnittenen - hohlen Stängeln von Blühstauden nach dort überwinternden Insekten suchen. Finden die Vögel diese Plätze nicht, bleiben sie weg.

Was kann ich tun?

Jetzt – in winterlicher Ruhe - den Sommer im Garten planen: Schon die eine oder andere unaufgeräumte Ecke im Garten mit etwas Totholz, Wildkräuter und -blumen im Sommer, bienenfreundlich Blühpflanzen wie Wegwarte, Ringel- und Kornblume oder Mohn wie aus Emil Noldes Garten, stehengelassene Stängel im Blumenbeet im Herbst, natürlich auch Insektenhotels bieten Vögeln mit den vielen sie umschwärmenden Insekten ein gutes Nahrungsangebot. Denn wo Insekten sind, da sind auch Vögel!

Der folgende Link zeigt, wie stark unsere Vogelwelt bedroht ist: https://www.planet-wissen.de/video-ausgezwitschert--wo-sind-unsere-voegel-hin--100.html

Die Stockelsdorfer Grünen werden an ihren Werbeständen zur Kommunalwahl 2018 wieder bienenfreundliches Saatgut und Saatbomben verteilen, damit wir die Insekten und Vogelwelt in unseren zu aufgeräumten Gärten ein wenig unterstützen können. Denn dann können wir sie im nächsten Winter auch wieder vermehrt beobachten!

Text: Sabine Gall-Gratze

Diskussion zum Wahlprogramm

Am Montag , dem 12. Februar um 19.00 Uhr, treffen sich die Grünen in der Villa Jepsen, Ahrensböker Straße in Stockelsdorf, um das Wahlprogramm zu diskutieren und zu beschließen.

Anregungen und Unterstützung aus der Öffentlichkeit sind gerne willkommen.

14.11.2017

Ausbaubeiträge in der Gemeinde Stockelsdorf

Auf der Sitzung des Hauptausschusses am 13.11.2017 wurde einstimmig folgender Antrag der CDU verabschiedet:

„Der Gemeindevertretung wird empfohlen, in der Sitzung am 11.12.2017 folgenden Beschluss zu fassen:

Sollte seitens der Landesregierung das KAG dahin gehend geändert werden, dass es den Gemeinden freigestellt wird, Ausbaubeiträge zu erheben, ist die Straßenausbausatzung aufzuheben. Die kompletten Kosten des Straßenausbaus übernimmt die Gemeinde.

Für den Ausbau Straßenentwässerung Kohlhorstredder, die Straße am Wasserturm sowie noch nicht fertiggestellte Maßnahmen ist die neue Regelung anzuwenden. Der Ausbau der Straße Königsberger Ring und Wilhelm-Westphal-Straße sind jeweils um ein Jahr zu verschieben.

Nachdem die Landesregierung den kommunalen Finanzausgleich neu geregelt hat, ist das Thema Straßenausbaubeiträge erneut dem Hauptausschuss vorzulegen.“

Mit dieser Änderung durch den neuen Landtag ist im März kommenden Jahres zu rechnen. Mit Recht weist die Bürgermeisterin darauf hin, dass die daraufhin aufzuhebende Straßenausbausatzung nicht Erschließungsbeiträge betrifft! Ob es sich bei einer Maßnahme um eine Erschließung oder um einen Ausbau handelt, bedarf jeweils noch einer juristischen Klärung!

Es bleibt außerdem abzuwarten, ob das Land dann auch die Kommunen mit entsprechend ausreichenden Finanzen versorgen wird, um den Einnahmeausfall der Straßenausbaubeiträge auszugleichen. Sollte das nicht ganz gelingen, wird die Gemeinde sicherlich über neue Einnahmemöglichkeiten nachdenken müssen. Das könnte dann beispielsweise eine Erhöhung der Grundsteuer B sein, wie wir Grünen in Stockelsdorf es befürworten würden.

Einen gleichlautenden einstimmigen Beschluss hatte die Fraktion der Grünen im OV Stockelsdorf bereits bei ihrer Fraktionssitzung am 09. 11.2017 gefasst.

Text: Rolf Dohse

29.10.2017

Wie bienenfreundlich sind wir?

Nun ist endlich offiziell bestätigt worden, was viele von uns schon lange vermutet hatten: der Bestand an hiesigen Insekten ist drastisch zurückgegangen, nämlich um ca. 75%.

Alle, die das Wort Fliegenschwamm noch kennen- das war der, mit dem man im Sommer nach einer Fahrt die Scheibe abkratzen musste, um all die getöteten Insekten zu entfernen-, ahnten lange, dass mit den Insekten etwas nicht stimmte. Und auch wenn wir beim gemütlichen Kaffeeklatsch auf der Terrasse wegen der Wespen auf der Torte etwas hektisch werden, so haben wir sie in diesem Sommer doch etwas vermisst.

Was läuft falsch? Warum geht sie Zahl der Insekten so drastisch zurück?

Den Zahl der Gründe ist vielfältig und wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt, aber deutlich ist auch für Laien: die Anzahl der Blütenpflanzen in unserem Umfeld ist zurückgegangen. Das wollen wir GRÜNE in Stockelsdorf ändern! Wir streben an, bienenfreundliche Gemeinde zu werden.

Was gehört dazu? Nun, zuerst einmal die Erkenntnis, dass Biene nicht gleich Biene ist. Es gibt nämlich sehr viele weitere Arten von Bienen als die uns bekannte Honigbiene. Manche kennt man von den kleinen Erhöhungen aus Sandkörnern, die man immer wieder zwischen den Pflastersteinen auf einer Terrasse entdeckt - und möglicherweise als störend empfindet, aber Vorsicht: hier wohnen Solitärbienen. Oder wir kennen einige von ihnen aus den Beobachtungen der kleinen Insektenhotels, die sich immer häufiger an Südwänden in privaten Gärten oder Kindergärten finden.

Klar ist, wenn wir die unterschiedlichen Bienenarten erhalten wollen, sollten wir bewusst planen, wo und wie wir Bienen in unseren Gärten und im öffentlichen Grün helfen könnten zu überleben. Wichtig dafür sind Pflanzen mit offenen Blüten, so dass die Bienen an den Nektar gelangen. Ebenso wichtig ist eine Vielfalt an Blühpflanzen vom Frühjahr bis zum Spätherbst. Der Leiter des Stockelsdorfer Bauhofs, Herr Freitag, hat schon erste Versuche mit blühenden Grünstreifen am Bohnrader Weg vorgenommen, will dies im nächsten Jahr am Le–Portel-Ring fortsetzen. Das ist ein Anfang!

Wünschenswert wären weitere naturnahe Flächen nicht nur im Herrengartenpark und in kleineren öffentlichen Grünflächen, sondern auch in unseren privaten Gärten. Wir sollten etwas tun für die Zukunft unserer Bienen.

Wer wissen will, wie das Leben fast ohne Bienen aussieht, kann den Bestseller „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde lesen. Und wer von dieser bedrohlichen Zukunftsvision, die in Teilen von China schon Realität geworden ist, berührt wird, darf mithelfen, Stockelsdorf zu einem bienenfreundlichen Ort werden zu lassen.

Es ist so einfach!

Text: Sabine Gall-Gratze

Quelle: Die wesentlichen Informationen zu diesem Artikel stammen aus dem Heft „Bienenfreundliche Kommune - wie geht das?“, vom BUND-Landesverband Schleswig –Holstein, erschienen 2016 in Kiel, das Sie gerne kostenfrei von uns erhalten können. Hier finde Sie alle Details zur Bedeutung der Bienen und deren Ansiedlung ausführlich beschrieben.

17.09.2017

GRÜNE fordern ökologische Verkehrswende

  • Infostand zur Bundestagswahl
  • Infostand zur Bundestagswahl
  • Infostand zur Bundestagswahl
  • Infostand zur Bundestagswahl

Nachdem die Energiewende umgesetzt wird, packen DIE GRÜNEN die Verkehrswende an.

Der aktuelle Dieselskandal erfordert ein notwendiges Umdenken in der Verkehrspolitik. So kann es nicht weitergehen, die Verbrennungsmotoren sind ein Auslaufmodell, meint Gerald Tretow vom Ortsverband Stockelsdorf.
Die halbherzige Förderung der Elektro-Mobilität durch die Bundesregierung ist ein Flop. Erforderlich ist eine konsequente und effektive Förderung der e-Mobilität, dass beinhaltet einen flächendeckenden Ausbau von e-Ladestationen und die Weiterentwicklung von Batterien mit erhöhter Ladekapazität. Positiv ist, dass die Gemeindewerke Stockelsdorf bereits ein e-Auto im Alltagsbetrieb nutzen. Bei den Gemeindewerken steht auch eine öffentliche Ladestation zur Verfügung. Die carsharing-Genossenschaft „Stattauto Lübeck“ hat in ihrer Fahrzeugflotte bereits seit einiger Zeit e-Autos zum Ausleihen.

Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass die Gemeindeverwaltung Stockelsdorf zukünftig e-Bikes und e-Autos für die innerörtlichen Dienstfahrten anschafft. Im Klimaschutzkonzept der Gemeinde sind konkrete Perspektiven aufgezeigt, die umgesetzt werden müssen.

Die GRÜNEN Stockelsdorf setzen sich für den Ausbau von Radwegen, von Fahrrad-Abstellanlagen mit e-Ladestationen ein. Des Weiteren stellt sich auch die Frage nach einer Ergänzung des ÖPNV – z.B. einer neuen Buslinie über die Dorfstraße und dem Rensefelder Weg nach Bad Schwartau (ZOB) um die Neubaugebiete entsprechend zu versorgen.

Grundsätzlich stellen die GRÜNEN einen weiteren Straßenausbau in Frage und setzen sich für eine flächendeckende innerörtliche Verkehrsberuhigung im Sinne des „sharedspace“-Konzeptes ein.
Dieses zukunftweisende Verkehrskonzept kann – so der Gemeindevertreter Gerald Tretow – in der unteren Ahrensböker Straße beispielhaft umgesetzt werden. Das sharedspace-Konzept umfasst alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt bei einer 30 km – Geschwindigkeitsbegrenzung und ist auch auf Landesstraßen als Ortsdurchfahrtstraßen gesetzlich gestattet.
Sogar der ADAC fördert dieses Konzept. Erfolgreich umgesetzt ist das sharedspace-Konzept in Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Beispielhaft ist die Gemeinde Bohmte in Niedersachsen – seit 2008 ist die Ortsdurchfahrt - eine Landesstraße - verkehrsberuhigt. Die Folge ist eine erheblich verbesserte Aufenthaltsqualität mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit und weniger Verkehrsunfällen.

Die GRÜNEN werden auf ihren Infoständen zur Bundestagswahl mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern über die e-Mobilität als Verkehrswende ins Gespräch kommen. Am 15.09.2017 von 14:00 – 18:00 bei famila und am 22.09.2017 bei SKY & ALDI werden ein e-Fahrrad und ein e-Auto als Muster vor Ort sein. Der Ortsverband Stockelsdorf stellt sich der Diskussion – so kann Gerald Tretow von seinen Erfahrungen als Mitglied von stattauto Lübeck und des ADFC berichten.

25.07.2017

Unsere Kitas – Zeichen einer modernen Gemeinde

Es war eine paradoxe Situation: sprach Frau oder Mann mit den Spitzen aus Politik oder Verwaltung, wurde immer wieder betont, wie gut die Gemeinde mit Kita-Plätzen versorgt sei. Insbesondere im Bereich U 3 sei viel gebaut worden, die Versorgungslage sei hervorragend.  Ein ganz anderes Bild ergab sich aber, wenn man mit betroffenen jungen Eltern sprach: Unzufriedenheit mit zu kurzen Öffnungszeiten, mit unflexiblem Zugang für Neuzugezogene, Klagen über starre Ferienregelungen.

Für uns Grüne wurde spätestens bei dem Auftreten einiger Eltern im Gemeinderat klar: hier gibt es viel zu tun!

Elterngespräche, Internetrecherche zum Vergleich mit anderen Gemeinden insbesondere in Vorort-Situationen, aber auch lange kontroverse Gespräche mit dem Kooperationspartner CDU, der sich schließlich von der Notwendigkeit einer Flexibilisierung überzeugen ließ, führten zu dem umfangreichen Antrag, der in der JSSSK-Sitzung am 03.07.2017 gestellt wurde:

Beschlussempfehlung der CDU / Bündnis 90 Die Grünen zu TOP 10/11 (Flexiblere Gestaltung der Öffnungszeiten der Stockelsdorfer KiTa´s) - Sitzung JSSSK am 03.07.2017 um 17:00 Uhr

1) Ausgangssituation:                                                                                                                                                                                                              Die jetzigen Öffnungszeiten für Elementargruppen (Ü 3) sind in einigen KiTa´s von 07:00 Uhr bis 16:30 Uhr, 16:45 Uhr und 17:30 Uhr und die für Krippengruppen (U 3) von 07:00 Uhr bis 15:00 Uhr, 15:30 Uhr und in Einzelfällen demnächst bis 16:30 Uhr.

2) Vielen Eltern ist das zu wenig und sie möchten gerne eine flexiblere Gestaltung der Öffnungszeiten, da auch die Arbeitswelt eine Flexibilisierung der Arbeitszeit verlangt. Die verlängerten Zeiten sollten möglichst von allen Trägern angeboten werden.

3) CDU und Grüne bitten die Verwaltung, Kontakte mit den verschiedenen Trägern der KiTa´s aufzunehmen, um tragbare finanzierbare Lösungen zu erreichen.

4) Für die Zukunft ist der Anmeldebogen um eine Frage zu dem tatsächlich gewünschten Bedarf zu erweitern und die Umsetzung ist dann trägerübergreifend zu prüfen. Für Notfälle sind auch die Kindertagespflegekräfte einzubeziehen.

5) Das Thema „Ferienzeiten“ ist mit den Trägern auch noch einmal intensiv zu besprechen.

6) Bei Zuzug nach Stockelsdorf ist ein Notplatz zur Verfügung zu stellen (losgelöst vom Aufnahmedatum: 01.08.)

7) Die mögliche Einführung einer 10er Karte für Verlängerungszeiten (Gutscheinheft) ist zu besprechen.

8) Über die Ergebnisse der Gespräche mit den Trägern ist im nächsten Ausschuss zu berichten. Außerdem ist das Beschlussmanagement um diesen Punkt zu erweitern."

Dieser Antrag kommt ein weiten Teilen dem Elternwillen entgegen, wie sich auch in der ausführlichen Bürgerfragestunde, in der sehr viele Eltern ihre berechtigten Bedürfnisse vortrugen, zeigte.

Er schreibt mit Absicht nicht eine Festlegung der Kita-Zeiten vor, sondern will diese erst, wenn der Elternwille mithilfe der neuen Umfragebögen geklärt ist. Das empörte zwar die SPD, die feste verlängerte Zeiten forderte, geht aber inhaltlich klar über deren Antrag hinaus.

So bleibt zu hoffen, dass die Probleme der Eltern, die die GRÜNEN aufgenommen haben, auch die Träger sehr bald bewegen, ihre weitgehend von öffentlichen Geldern finanzierten Kitas in den gewünschten Bereichen zu flexibilisieren. Dann endlich können Frauen gleichberechtigt am Arbeitsprozess teilnehmen und Stockelsdorf ist dem Bild einer modernen Gemeinde ein großes Stück nähergekommen.

11.05.2017

Noch immer keine Gleichstellungsbeauftragte in Stockelsdorf in Sicht!

Wie modern ist Stockelsdorf eigentlich? Gerne wird die Gemeinde von offizieller Seite als modern und familienorientiert bezeichnet, doch allmählich kommen uns ernsthafte Zweifel.

Dafür finden sich gleich zwei gute Gründe: zum einen beschweren sich junge Mütter in der Gemeinde zunehmend über zu feste Strukturen im KiTa –Angebot und zum anderen weigerte sich kürzlich die konservative Mehrheit im Hauptausschuss, die Änderung des Gesetzes zur „Sicherung der Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten“ anzuwenden.

Diese „Sicherung der Arbeit“ musste 23 (!) Jahre nach Einführung des Gleichstellungsgesetzes festgelegt werden, da es in unserem weitgehend männlich und konservativ regierten Bundesland immer noch viele Gemeinden gibt, die trotz erheblicher Argumente dafür immer noch keine Gleichstellungsbeauftragte hauptamtlich einstellen.

Stockelsdorf gehört bis heute dazu. Nachdem bis 2014 eine Gleichstellungsbeauftragte aus einer Nachbargemeinde 10 Stunden hier arbeiten „durfte“, gibt es keine mehr. Einige Zeit versuchte man, diese Stelle mit der einer Flüchtlingsbetreuung zu verbinden - keine schlechte Idee, aber deutlich erfolglos.

Danach vertröstete man sich mit dem Warten auf die neue Regelung aus Kiel, die von prominenter Stelle der CDU verkündet worden war. Warteten wir also, es geht ja nur um Frauenrechte....

Und nun, nachdem aus Kiel deutliche Worte kamen, möchte der konservative – und ja, man darf es sagen, bei diesem Thema sehr selbstgefällige konservative Teil des Ausschusses wieder nicht darauf hören, hofft auf eine Ausnahmegenehmigung von der Kommunalaufsicht in Eutin. Begründungen gab es keine! Woher auch? Jeder sieht, dass es in Stockelsdorf keinen Anlass gibt, Ausnahmen zu genehmigen. Es gibt hier nichts frauenfreundliches!

Verstehen muss man das nicht! Gutheißen will ich es nicht! Denn inzwischen gehört es zum Allgemeinwissen, dass Alleinerziehende – in großer Mehrheit Frauen - und Frauen, die ältere Angehörige pflegen, von Armut und damit später auch von Altersarmut bedroht sind. Dabei übernehmen sie bekanntermaßen gesellschaftlich notwendige Aufgaben, die überall gern gesehen, aber trotzdem nicht gern belohnt werden.

Ebenso bekannt ist, dass Deutschland EU- weit einen peinlichen hinteren Platz bezüglich gleicher Bezahlung von Männern und Frauen belegt (siehe: http://ec.europa.eu/justice/gender-equality/gender-pay-gap/situation-europe/index_en.htm), wer den Equal Pay Day kennt, weiß, dass der erst im März liegt (Näheres dazu unter: http://www.equalpayday.de/startseite/).

Diese und noch viele andere (Vernetzung von Frauen und Mädchen mit den gleichen Problemen, Förderung von Mädchen in MINT-Berufen, Ansprechstelle für Frauen mit Gewaltproblemen) oder auch eine Erweiterung des kulturellen Programms in der Gemeinde mit dem Schwerpunkt auf Frauen wären Themen, die eine Gleichstellungsbeauftragte in voller Arbeitszeit umsetzen könnte. Aber all das ist gegen den Willen der GRÜNEN und der SPD nicht gewollt- wie gesagt, es geht ja „nur“ um Frauen!

Interessant – es ließen sich auch deutlich abwertendere Adjektive finden - war bei der Debatte die Tatsache, dass auf keines der oben genannten Argumente reagiert wurde, die schlichte Tatsache, dass CDU und UWG sich ihrer Mehrheit im Ausschuss bewusst waren, genügte ihnen.

Nun, seien wir ehrlich - bei genauem Hinsehen wundert das nicht: ein Blick auf die Zusammensetzung des neuen, CDU - dominierten Landtags lässt schnell erkennen: die Anzahl der Frauen in der CDU in SH (3 von 25= 12 %) liegt wieder einmal klar unter der der Frauen in Bayerns CSU-geführtem Landtag (21 von 101= 20 %). – „Die CDU- Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag ist damit tatsächlich Spitzenreiter bundesweit beim Frauenunterschuss (12%) in den Landtagsfraktionen.

Dicht gefolgt von Berlin (13%), Hamburg (15%), Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg (jeweils 17%). Hinter Bayern (20%) geht es dann langsam aufwärts und erreicht Höchstwerte in Bremen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Saarland mit je 33%.“ (Dank an H. Finke für diese Zahlenspiele)

Wir sehen also, Stockelsdorf trägt ein Gutteil dazu bei, dass das traditionelle Frauenbild erhalten bleibt. Modern geht anders!

Wir GRÜNEN werden das Thema weiter genau beobachten und nachhaken - schließlich gibt es auch eine Gleichstellungsbeauftragte des Kreises!

Text: S. Gall-Gratze

11.05.2017

Ein Gewinn für alle: neue Insektenhotels in Stockelsdorf

  • Rolf Dohse und Gerald Tretow mit dem Ehepaar Kollmann bei der Übergabe
  • Die Übergabe des Insektenhotels an der Erich-Kästner Schule
  • Die Übergabe des Insektenhotels an der Erich-Kästner Schule
  • Die Kinder des "Haus der Gartenzwerge" bei der Übergabe

Strahlende Gesichter auf allen Seiten, und die naturnahe Umwelt wird wieder ein kleines bisschen mehr unterstützt. Schon wenige Tage nach der vierten erfolgreichen Sammlung alter Handys konnten die aktiven Grünen Sabine Gall-Gratze, Gerald Tretow und Rolf Dohse heute zwei Insektenhotels an Interessierte übergeben. Beworben dafür hatte sich das Ehepaar Dagmar und Jürgen Kollmann als Betreiber des Altenpflegeheims in der Dorfstraße, dass den Bewohner*innen einen großen Garten mit Pavillon und Blumenbeet bietet.

Dort, gleich neben dem Beet, soll das „Hotel“ nach Süden ausgerichtet bei einer Birke angebracht werden. Das ist sinnvoll, denn die Solitärinsekten, die das Hotel bewohnen werden, lieben die Wärme. Und Nahrung finden Sie in den Blüten gleich nebenan auch genügend.

Ebenso begeistert zeigte sich Lehrerin Kerstin Rothenberger von der Erich-Kästner-Schule mit ihrer NaturAG, als sie das zweite ziemlich große Hotel erhielten. Die Kinder zeigten voller Eifer nicht nur ihren Garten samt Hochbeet, sondern suchten auch gleich mit dem hilfreichen Hausmeister Herrn Leitner einen Platz an der Schulwand aus.

Bezahlt haben die Grünen diese Hotels aus dem Erlös der verkauften Alt-Handys. Diese gingen wie jedes Jahr an den Nabu Deutschland, der eine kleine Summe pro Stück zahlt und fachgerechte Entsorgung beziehungsweise Aufarbeitung garantiert. Diese Summe wiederrum legen die GRÜNEN in Stockelsdorf an, wollen so einen kleinen Beitrag auf dem Weg zur bienenfreundlichen Gemeinde leisten. Wenn sich dafür auch noch Kinder und Senior*innen begeistern lassen – umso besser!

Schöner kann eine Win- Win -Situation nicht sein!

Nachtrag vom 11.05.2017:

Auch das dritte Insektenhotel wurde an Naturfans übergeben. Hier strahlen die Kinder aus dem "Haus der Gartenzwerge" über das große Exemplar! Auch das dritte Insektenhotel wurde an Naturfans übergeben. Hier strahlen die Kinder aus dem "Haus der Gartenzwerge" über das große Exemplar!

06.05.2017

Landtagswahl 2017

Die Stockelsdorfer Grünen zusammen mit Marlies Fritzen im Straßenwahlkampf

Endspurt im Straßenwahlkampf : Für weitere fünf Jahre Küstenkoalition in Schleswig-Holstein!: Zweitstimme GRÜN!!

19.04.2017

Mit Monika Heinold auf Hof Muus

Im Rahmen des Landtagswahlkampfes besuchte die Spitzenkandidatin Monika Heinold zusammen mit den Stockelsdorfer GRÜNEN, Sabine-Gall-Gratze und Rolf Dohse, den landwirtschaftlichen Hof von Robert und Georg Muus in Horsdorf.
Hier zeigt sich deutlich, dass unternehmerische Kreativität und Mut zur Veränderung in der Landwirtschaft erstaunliche Wirkung haben kann. Ein traditioneller Hof hat seine Einkommensmöglichkeiten völlig verändert. Sie betreiben ein Holzschnitzel-Heizkraftwerk, das fast ein ganzes Dorf versorgt. Dazu gehört auch die Stockelsdorfer Eisstielfabrik in Eigenvermarktung.
Auch der Naturschutz hat seinen Stellenwert. An der Straße zeigt Robert Muus auf einen 20 Meter breiten renaturierten Streifen an der Curau, Nebenfluss der Schwartau, wo der Naturschutz und die Interessen der Landwirtschaft durch ständigen Dialog - es geht um den Gewinn einer landwirtschaftlich nutzbaren Fläche im Austausch zum Uferschutzstreifen, der dafür extra breit und sogar mit einem Knick abgegrenzt wurde. So gewinnen beide Seiten. Robert Muus betonte die Notwendigkeit dieser Vorgehensweise. Monika Heinold lobte dies Engagement in viele Richtungen und zeigte sich erfreut und beeindruckt.

Am Samstag 29.04.2017 von 9:00 – 12:00 werden die GRÜNEN auf dem Parkplatz vor SKY & ALDI in der Segeberger Straße 34 – 36 erneut alte und auch defekte Handys für ein Recycling einsammeln.
Der Ortsverband Stockelsdorf führt die Handy-Sammlung bereits zum 4. Mal durch. Für jedes abgegebene Handy spenden DIE GRÜNEN zusätzlich 1 Euro für Umwelt- und Naturschutzprojekte vor Ort in Stockelsdorf. Unterstützt werden durch diese Spende der GRÜNEN regionale Projekte vor der Haustür, z.B. Neuanpflanzungen von einheimischen Laubbäumen und Nektarwiesen für Bienen und Schmetterlinge.    Mehr »

  • Robert Habeck mit den Stockelsdorfer GRÜNEN

„Zum Menschsein gehört mehr als auf hohem Niveau zu vegetieren. Dies ist das politische Moment in uns.“
Ein sonniger Abend in Stockelsdorf – und doch kamen beinahe 80 Personen in den neuen Rathaussaal, um unsere Landtagsabgeordnete Marlies Fritzen und den schleswig – holsteinischen Umweltminister Robert Habeck nicht nur zu sehen und zu hören, sondern um mit beiden direkt zu sprechen. Im modernen Format einer Fish-bowl - Diskussion hatten alle Zuhörer*innen die Gelegenheit, sich zu den beiden zu setzen und ihnen ihre Probleme zu schildern oder direkte Fragen zu stellen.    Mehr »

17.02.2017

Wahlkampftour mit Monika Heinold

Besuch des Krumbecker Hofes bei Stockelsdorf

Als Mitglied des Naturland-Verbandes und des Demeter-Verbandes wirtschaftet der Krumbecker Hof seit 1991 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Neben dem Landwirtschaftsbetrieb gibt es auch eine Kulturscheune und eine Pferdepension, außerdem setzt der Hof auf Windkraft. Monika Heinold informierte sich darüber, wie die gemeinsame Bewirtschaftung der Fläche durch mehrere Familien und Höfe funktioniert.

Grünes Ziel ist es, die ökologisch bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen in Schleswig-Holstein zu verdoppeln.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "GRÜNE im Gespräch" haben der OV Stockelsdorf am 09.11.2016 ins Sorrento Stockelsdorf eingeladen.
Kernthema an diesem Abend war die Frage: Wie weiter mit dem Verkehr?

Lesen Sie hier weiter und navigieren Sie durch die Dokumente der Referenten...   Mehr »

Dipl. Ing. Stefan Luft, Urbanus GbR
Stefan Luft Geschäftsführender Gesellschafter?Urbanus GbR  Lübeck
Jens Johannsen
Vorsitzender Ausschuss für Natur, Umwelt, Bau und Verkehr im Kreis Ostholstein
Jens Johannsen
Hier geht es zum Vortrag von Herrn Luft von der Urbanus GbR Lübeck
zur PDF Präsentation
Hier geht es zum Vortrag von Herrn Bühring vom adfc Lübeck
zur PDF Präsentation vom adfc


Zu unserer Klausurtagung im Februar 2016 haben wir beschlossen, auch dieses Jahr wieder ein immerGRÜN zu erstellen und es an alle Stockelsdorfer Haushalte zu verteilen.

Nun ist es soweit, unser neues Magazin ist fertig, und kann hier als e-Paper (auf allen Geräten) oder als PDF digital gelesen werden. (Download)

Die gedruckte Version wird am Mittwoch den 05.10.2016 mit dem Wochenspiegel an alle Haushalte sowie in unseren 10 Dorfschaften verteilt. Natürlich sind „Werbeverweigerer“ davon ausgenommen.
Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen und würden uns sehr über ein Feedback freuen. (Gerne auch via Facebook.com/GrueneStodo oder Twitter.com/GrueneStodo oder einfach via e-Mail an info(at)gruene-stockelsdorf.de)



Stockelsdorfer OV und Kreisverband der GRÜNEN in Ostholstein sind schockiert über die Aussage von Monika Heinold zur Festen Fehmarnbeltquerung!

Wir haben weder über das Thema gesprochen, noch sind wir von unserer Position abgewichen, sagt Sabine Gall-Gratze, Sprecherin des Ortsverbandes Stockelsdorf.

GRÜNE Stockelsdorf bekräftigen NEIN zum Belt-Tunnel

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04.08.2016

Breitbandiges Internet für Stockelsdofer Dorfschaften!

Rolf Dohse ist dabei, er hat als einer der ersten die Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben um einen Glasfaser Anschluss in Arfrade zu bekommen.

Ich bin dabei....

Rolf Dohse, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Gemeindevertreter in Stockelsdorf ist dabei und geht mit gutem Beispiel voran: „Das Angebot von den Stadtwerken Lübeck ist für mich sehr attraktiv, in Arfrade habe ich derzeit eine Netzwerkgeschwindigkeit von 3 Mbit und ca. 256 kbit im Upload. Letztes Jahr erst habe ich meinen Vertrag umgestellt um etwas mehr Kapazität zu bekommen, VDSL, Glasfaser, oder Hybrid, nichts zu machen, 3 Mbit Punkt.

Da kommt mir das Angebot der Stadtwerke gerade recht, wenn 55% aller Haushalte in den Stockelsdorfer Ortschaften (Arfrade, Dissau, Horsdorf, Klein Parin, Pohnsdorf, Obernwohlde und Malkendorf) mitmachen, wird unser Ort an das Glasfasernetz der Stadtwerke angeschlossen. Derzeit hat leider nur Horsdorf die erforderliche 55% Hürde geknackt, die für einen Ausbau dringend benötigt werden, um die Kosten zu decken. Wer sich jetzt entschließt mitzumachen, bekommt eine 200 Mbit Glasfaser Leitung bis in das Haus gelegt (FTTH) und das ohne extra Anschlusskosten, die sich üblicherweise bei 750,- bis 1.000,- Euro bewegen. Die Verbindung kann dann über eine Fritzbox wie die 5490 https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-5490/ direkt mit dem Glasfasernetzt hergestellt werden. (kann man mieten, aber auch eigene Lösungen, die FTTH kompatibel sind verwenden) Ich persönlich möchte an alle unsere Bürgerinnen und Bürger in den Dorfschaften appellieren, Seien Sie dabei! Wir brauchen eine digitale Infrastruktur für Schule, Beruf, Freizeit und Tourismus. Nur wenn wir uns gemeinschaftlich bis zum 01. September 16 mit einer Quote von insgesamt 55% aller Haushalten beteiligen, bekommen wir breitbandiges Internet in absehbarer Zeit. Die ersten Haushalte könnten schon im Dezember angeschlossen sein und der Ausbau bis zum Sommer nächsten Jahres abgeschlossen werden.

Um zu sehen, welche Quote erreicht wurde, haben die Stadtwerke eine Webseite eingerichtet, sehen Sie hier die aktuellen Zahlen (Abschlüsse) aus den Dorfschaften.“ https://www.swhl.de/glasfaserausbau/

Info Veranstaltung im Dissauer Hof, am 21.07.16
Info Veranstaltung im Dissauer Hof, am 21.07.16
Schild im Garten!


13.07.2016

Presseerklärung zur Jahreshauptversammlung von B'90/DIE GRÜNEN in Stockelsdorf am 13.7.2016

Der neue Vorstand: v.l.n.r.: Gerald Tretow, Sabine Gall-Gratze, Jörg Schiessler
Der neue Vorstand

Im Rechenschaftsbericht zählte die Vorstandssprecherin Sabine Gall-Gratze die zahlreichen Erfolge und Aktivitäten auf  wie: Ernennung Stockelsdorfs zur Fair Trade Gemeinde, die Aktivitäten sowie den Beschluss der Gemeindevertretung zur Vermeidung von Plastiktüten in Stockelsdorf, die am Ende erfolgreiche Ablehnung des Beitritts zur Breitbandsparte des Zweckverbands, die Resolution der Gemeindevertretung gegen TTIP und CETA und unsere am Ende leider vergeblichen Bemühungen für den Erhalt der Bäume bei famila. Es steht noch aus eine Wiederbesetzung der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten. Sie lobte erneut die gute Kooperation mit der CDU.

Bei der Wahl zum neuen Vorstand wurden Sabine Gall-Gratze als Vorstandssprecherin und Gerald Tretow als Beisitzer bestätigt. Neu dabei und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit ist der IT-Unternehmer Jörg Schiessler.



28.05.2016

Erneute Unterschriftensammlung für den Baumschutz

Stockelsdorfer Unterschreiben bei Gerald Tretow und Rolf Dohse für den Erhalt der Bäume

die zweite Unterschriftensammlung bei famila / Ravensbusch war sehr erfolgreich.
Etliche Stockelsdorfer/innen haben in nur zwei Stunden bei Rolf Dohse und Gerald Tretow für einen Erhalt der Platanen unterschrieben.
Neben Desinteresse oder auch Ablehnung gab es viel Zustimmung und Aufforderung weiter zu machen, um die Platanen doch noch zu retten.
"Heute" sollen 14 Platanen bei famila im Ravensbusch gefällt werden und 2017 fallen dann 51 Platanen bei der Sanierung der oberen Ahrensböker Straße ?
Auch darüber haben wir informiert und unseren Widerstand angekündigt.

Die GRÜNEN Stockelsdorf werden weiterhin für den Erhalt des gesamten baumbestandes kämpfen.

Gerald Tretow
Gemeindevertreter
Vorstand B'90/DIE GRÜNEN

27.04.2016

Die Platanen fallen ...

Im Ausschuss für Umwelt, Bauen, Planung und öffentliche Sicherheit wurde am 26.04.16 in der 21. öffentlichen Sitzung unter Tagesordnugspunkt 9 „Bäume im Bereich Ravensbusch“ sehr umfangreich diskutiert.

Gerald Tretow macht zu Beginn dieses Punktes unmissverständlich deutlich, dass wir GRÜNEN diese Baumfällarbeiten nicht mittragen können, auch Helmut Neu von der UWG sprach sich für einen Erhalt der Platanen im Bereich von famila aus.

Nach umfangreichen Diskussionen bot die Verwaltung einen sehr konstruktiven Kompromiss an: Vertagung der Entscheidung sowie genauere Prüfung durch eigene Fachkräfte. Dies wurde von uns GRÜNEN sehr begrüßt.

Leider hat jedoch die SPD auf die Durchführung der Abstimmung über der Beschlussvorlage gedrängt, was letztendlich dazu führte, dass sich die Mehrheit der Ausschussmitglieder für das Fällen und Ersetzen der Platanen durch Amberbäume (Amerikanische Verwandte der Zaubernuss) entschieden. Nur die UWG und die GRÜNEN stimmten dagegen.

Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst, werden doch 14 alte und eindeutig gesunde Bäume durch junge, nicht heimische Bäume ersetzt.

Hier zeigt sich leider die grundsätzliche Einstellung einer politischen Mehrheit zu den wenigen Bäumen im öffentlichen Raum Stockelsdorfs. Werden also als nächstes die Platanen in der Ahrensböker Straße fallen?

 



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